EU-Verordnung

Fragenkatalog zu dem Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge seit dem 01.01.2021

FRAGEN ZU DER OFFENEN KATEGORIE

Was ist die Offene Kategorie?

Die „Offene Kategorie“ bezieht sich auf den Betrieb, bei dem die Drohne erlaubnisfrei geflogen werden darf. Dabei gilt zu beachten, dass keines der weiterhin geltenden Verbote §21b der LuftVO tangiert werden. Der Betrieb findet größtenteils abseits von Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten und Menschenansammlungen statt.  

Die Offene Kategorie wird in drei Unterkategorien aufgeteilt. Diese haben die Bezeichnung A1, A2 und A3. Unterkategorien beinhalten zusätzliche Anforderungen und Einschränkungen. 

Welche grundsätzlichen Vorgaben gelten für die „Offene Kategorie“?

Die „Offene Kategorie“ definiert sich durch einen allgemeinen Betriebsrahmen. Darin festgehalten sind folgende Auflagen:  

Für die Drohne wurde eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung abgeschlossen (Drohnen gelten in Deutschland als Luftfahrzeuge!), 

Das Mindestalter des Fernpiloten beträgt 16 Jahre, 

Die Drohne darf maximal 120 Meter über Grund betrieben werden, 

Der Fernpilot muss in der Lage ist, einen ununterbrochenen und nicht unterstützten Sichtkontakt mit der Drohne aufrechtzuerhalten (visual line of sight operation, VLOS) 

Der Fernpilot sorgt dafür, dass die Drohne in einer sicheren Entfernung von Menschen gehalten und nicht über Menschenansammlungen geflogen wird, 

Die Drohne hat eine höchstzulässige Startmasse von weniger als 25 kg, 

Während des Flugs führt die Drohne keine gefährlichen Güter mit oder wirft Gegenstände ab. 

Bei Nacht wird ein grünes Blinklicht an der Drohne eingeschaltet (aktuell dringend empfohlen, anwendbar erst ab 1. Juli 2022), 

Bitte beachten Sie: Die „Offene Kategorie“ teilt sich in drei Unterkategorien (A1, A2, A3), in welche die Drohnen eingeteilt werden. Die Unterkategorien weisen dazu weitere Anforderungen und Einschränkungen auf, nach denen die Einordnung der Drohne vorgenommen wird.  

Was bedeutet höchstzulässige Startmasse und wie finde ich diese heraus?

Die höchstzulässige Startmasse (maximum take-off mass, MTOM) beschreibt die vom Hersteller oder Erbauer festgelegte höchstzulässige Masse der Drohne, einschließlich Nutzlast und Kraftstoff, mit der bzw. dem das unbemannte Luftfahrzeug betrieben werden kann,  

Die entsprechende Information finden Fernpiloten in der Regel im Benutzerhandbuch der Drohne. 

Wann fällt meine Drohne in die „Offene Kategorie – A1“?

In die Unterkategorie A1 fallen Drohnen, deren höchstzulässige Startmasse beim Einsatz unter 900 Gramm liegt. Sind die Drohnen nach den EU-Regularien zertifiziert, sind diese mit der Kennzeichnung C0 oder C1 versehen: 

Die Kennzeichnung C0 bezieht sich auf Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse von unter 250 Gramm. Ferner besitzen diese Drohnen eine Höchstgeschwindigkeit (horizontal) von 19 Meter pro Sekunde.  

Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse unter 900 Gramm erhalten die Kennzeichnung C1.  

Mit Drohnen der Unterkategorie A1 darf an unbeteiligte Personen herangeflogen werden, wobei vermieden werden sollte die Personen dabei zu überfliegen. 

Wann fällt meine Drohne in die „Offene Kategorie – A2“?

Diese Kategorie umfasst Drohnen, deren höchstzulässige Startmasse  beim Einsatz bis zu 4 Kilogramm beträgt. Sind die Drohnen nach den EU-Regularien zertifiziert, sind diese mit der Kennzeichnung C2 versehen.

In der Unterkategorie A2 dürfen Drohnen dürfen bis zu 30 m an unbeteiligte Personen herangeflogen werden. Befindet sich die Drohne im „Langsamflugmodus“, darf sie bis auf 5 Meter an unbeteiligte Personen herangeflogen werden. 

Wann fällt meine Drohne in die „Offene Kategorie – A3“?

In dieser Kategorie kommen Drohnen zum Einsatz, deren Höchstabflugmasse beim Einsatz unter 25 Kilogramm liegt. Sind die Drohnen nach den EU-Regularien zertifiziert, sind diese mit der Kennzeichnung C3 oder C4 versehen.

In dieser Unterkategorie dürfen Drohnen nur geflogen werden, wenn nach vernünftigem Ermessen davon ausgegangen werden kann, dass innerhalb des Bereichs, in dem die Drohne während des gesamten Betriebs geflogen wird, keine unbeteiligten Personen gefährdet werden. Während des gesamten Drohnenflugs sind die Fernpiloten dazu verpflichtet einen Mindestabstand von 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einzuhalten.  

Auf was beziehen sich die Klassen A1-A3 und auf was beziehen sich die C1-C4-Kennzeichnungen?

Die Klassen A1 bis A3 stellen Unterkategorien der „Offenen Kategorie“ dar. Diese Unterkategorien geben an, wie die Drohne hier unter Einhaltung des allgemeinen Betriebsrahmens der Offenen Kategorie geflogen werden darf und welche Einschränkungen hier gelten. Ferner führen die Unterkategorien A1-A3 auf, welche Anforderungen der Drohnenpilot erfüllen muss, um in der entsprechenden Unterkategorie fliegen zu dürfen.  

Innerhalb der genannten Unterkategorien sind ebenfalls die erforderlichen Klassifizierungen der hier eingesetzten Drohnen festgelegt. Die Klassifizierung wird über die Kennzeichnung C1 bis C4 angegeben.  

Klassifizierung der Drohnen

Kennzeichnung C0: Die Kennzeichnung C0 bezieht sich auf Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse von unter 250 Gramm. Ferner besitzen diese Drohnen eine Höchstgeschwindigkeit (horizontal) von 19 Meter pro Sekunde.

Kennzeichnung C0

Die Kennzeichnung C0 bezieht sich auf Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse von unter 250 Gramm. Ferner besitzen diese Drohnen eine Höchstgeschwindigkeit (horizontal) von 19 Meter pro Sekunde.

Kennzeichnung C1: Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse unter 900 Gramm erhalten die Kennzeichnung C1.

Kennzeichnung C1

Drohnen mit einer höchstzulässige Startmasse unter 900 Gramm erhalten die Kennzeichnung C1.

Kennzeichnung C2

Kennzeichnung C2

Drohnen deren höchtzulässige Startmasse beim Einsatz bis zu 4 Kilogramm beträgt und noch dazu nach den EU-Regularien zertifiziert sind, sind mit der Kennzeichnung C2 zu versehen. 

Kennzeichnung C3

Drohnen deren höchtzulässige Startmasse bis zu 25 Kilogramm beträgt und noch dazu nach den EU-Regularien zertifiziert sind, sind mit der Kennzeichnung C3 zu versehen.

FRAGEN ZUM DROHNEN-FÜHRERSCHEIN UND ZU KENNTNISNACHWEISEN

Welchen „Drohnenführerschein“ benötige ich seit dem 31.12.2020?

Sofern Fernpiloten ihre Drohne in der Offenen Kategorie betreiben, benötigen Sie seit dem 31.12.2020 in vielen Fällen einen EU-Kompetenznachweis, EU-Fernpiloten-Zeugnis oder nationalen Kenntnisnachweis. Dabei handelt es sich, im allgemeinen Sprachgebrauch als „Drohnenführerschein“ bezeichnet, um eines der folgenden Dokumente:  

Kenntnisnachweis nach § 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) – im Folgenden nur Kenntnisnachweis genannt, 

Nachweis für Fernpiloten über den Abschluss eines Onlinetrainings und einer Onlineprüfung ihrer Theoriekenntnisse nach den Punkten UAS.OPEN.020 und UAS.OPEN.040 der Verordnung (EU) 2019/947 – im Folgenden EU-Kompetenznachweis genannt, 

Zeugnis über die Kompetenz von Fernpiloten nach Punkt UAS.OPEN.030 der Verordnung (EU) 2019/947 – im Folgenden EU-Fernpiloten-Zeugnis genannt. 

Wie lange ist mein nationaler Kenntnisnachweis gültig?

Für nationale Kenntnisnachweise einer vom LBA anerkannte Stelle gibt es eine Übergangszeit, in der diese weiterhin gültig sind. Diese gilt bis zum 31.12.2021.  

Ab dem 01.01.2022, muss jeder Fernpilot im Besitz eines EU-Kompetenznachweises oder eines EU-Fernpiloten-Zeugnisses sein. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Steuerer von Drohnen der Klasse C0 (höchstzulässige Startmasse  < 250 g und Höchstgeschwindigkeit (horizontal) < 19 m/s).  

Im Gegensatz zu den EU-Kompetenznachweisen und den EU-Fernpiloten-Zeugnissen sind die nationalen Kenntnisnachweise weiterhin nur in Deutschland gültig! 

Übergangsbestimmungen für "Altgeräte" ohne CE-Klassenmarkierung (C0 - C4)

Die nachfolgende Tabelle gilt nur für "Alt-Drohnen", die nicht konform zur Verordnung (EU) 2019/945 sind, vor dem 1. Januar 2023 in Verkehr gebracht und nicht privat hergestellt wurden: 

Die nachfolgende Tabelle gilt nur für Drohnen, die konform zur Verordnung (EU) 2019/945 sind oder privat hergestellt wurden: 

Was für neue „EU-Drohnenführerscheine“ gibt es?

Ab dem 31.12.2020 wird es zwei verschiedene Arten von Dokumenten für Steuerer von Drohnen in der Offenen Kategorie geben: Das EU-Fernpilotenzeugnis und den EU-Kompetenznachweis. Beide Dokumente sind für 5 Jahre gültig. 

Wie können die neuen „EU-Drohnenführerscheine“ verlängert werden?

Sowohl EU-Fernpilotenzeugnis als auch EU-Kompetenznachweis müssen jeweils durch Wiederholungsprüfungen oder durch Auffrischungskurse verlängert werden. 

In welchen Ländern ist der „EU-Drohnenführerscheine“ gültig?

EU-Kompetenznachweis und EU-Fernpiloten-Zeugnis sind in allen EU-Mitgliedstaaten gültig. Ebenfalls sind sie in Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz gültig. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Länder die Verordnung (EU) 2019/947 ratifiziert haben. 

Wie erhält man den EU- Kompetenznachweis für die Offene Kategorie, Unterkategorien A1 und A3?

Der EU-Kompetenznachweis wird nach der erfolgreichen Absolvierung eines Onlinetrainings und einer Onlineprüfung vergeben. Die Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen aus insgesamt 9 Fachgebieten. Sowohl das Onlinetraining als auch die Prüfung können mehrmals absolviert werden, falls die Fragen nicht mindestens zu 75 % richtig beantwortet werden. 

Wie erhält man das EU-Fernpiloten-Zeugnis für die Offene Kategorie, Unterkategorie A2?

Um ein Fernpiloten-Zeugnis für den Betrieb in der Unterkategorie A2 zu beantragen, bedarf es eines EU-Kompetenznachweises. Des Weiteren ist ein praktisches Selbsttraining unter den Bedingungen der Unterkategorie A3 durchzuführen. Bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt benannten Prüfstelle für die Abnahme einer entsprechenden Theorieprüfung ist eine weitere, auf der Onlineprüfung aufbauende Theorieprüfung abzulegen.  

Ich besitze einen Kenntnisnachweis nach § 21a Absatz 4 Satz 3 Nr. 2 LuftVO. Kann ich meinen Kenntnisnachweis in einen „EU-Drohnenführerschein“ umschreiben lassen?

Das Luftfahrt-Bundesamt wird Kenntnisnachweise für Steuerer von unbemannten Luftfahrzeugen bis zum 31.12.2021 auf Antrag in einen EU-Kompetenznachweise für die Unterkategorien A1/A3 umschreiben .  Das Luftfahrt-Bundesamt wird voraussichtlich Umschreibungen erst ab dem 4. Quartal 2021 vornehmen.  

Ich besitze eine gültige Erlaubnis als Luftfahrzeugführer und durfte bisher auf dieser Grundlage eine Drohne betreiben. Darf ich das auch weiterhin?

Nein. Eine Erlaubnis als Luftfahrzeugführer ist nicht vergleichbar mit einem EU-Kompetenznachweis oder einem EU-Fernpiloten-Zeugnis im Sinne der EU-Gesetzgebung.  

Zwar wurde Luftfahrzeugführern aufgrund Ihrer Kenntnisse aus der bemannten Luftfahrt bisher das Recht zugestanden, Drohnen zu steuern, jedoch setzte der Gesetzgeber voraus, dass sich die Luftfahrzeugführer selbständig mit den gesetzlichen Forderungen für den Drohnenflug vertraut machen. Das EU-Drohnen-Recht kennt diese Möglichkeit jedoch nicht. Aufgrund dessen sind sowohl das weitere Steuern einer Drohne auf dieser Basis (ab dem 31.12.2020), als auch eine Umschreibung in EU-Kompetenznachweise oder EU-Fernpiloten-Zeugnisse nicht möglich.  

FRAGEN ZUR REGISTRIERUNG

Muss ich meine Drohne registrieren lassen?

Nein. Drohnen, die in der Offenen Kategorie betrieben werden, müssen nicht registriert werden. 

Muss der Betreiber registriert sein?

Ja. Betreiber, die Drohnen in der Offenen Kategorie betreiben, müssen sich selbst registrieren. Ein Betreiber kann hierbei eine private Person oder aber eine juristische Person, z.B. ein Unternehmen, sein.  

Die Registrierungspflicht für Betreiber besteht ab dem Betrieb einer Drohne mit einem Höchstabfluggewicht von 250 g oder mehr. Eine Registrierungspflicht für Betreiber besteht auch für Drohnen mit einem Höchstabfluggewicht unter 250 Gramm, sofern diese mit einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.B. einer Kamera, ausgestattet ist. 

Kann ein Betreiber mehrere Drohnen betreiben?

Ja, ein Betreiber kann unter seiner Registrierung mehrere Drohnen betreiben und diese auch durch andere (neue) Drohnen ersetzen. 

Wo können sich Betreiber registrieren?

In Deutschland ist das Luftfahrt Bundesamt für die Registrierung zuständig. Das Luftfahrt-Bundesamt stellt dazu ab dem 31.12.2020 auf seiner Homepage https://www.lba.de/DE/Home/home_node.html eine Internetapplikation zur Online-Registrierung zur Verfügung.  

Woher kann man eine elektronische Registrierungsnummer erhalten?

Jeder UAS-Betreiber erhält nach seiner Registrierung eine elektronische Registrierungsnummer (e-ID). Der Betreiber muss die e-ID physisch an der Drohne anbringen. Ein UAS-Betreiber kann unter seiner Registrierungsnummer mehrere UAS betreiben. 

Hinweis: Mit Allgemeinverfügung des Luftfahrt-Bundesamtes vom 23.12.20 wurde die Registrierungspflicht für UAS-Betreiber in der Zeit vom 31.12.20 bis zum 30.04.2021 ausgesetzt. UAS-Betreiber, die sich in diesem Zeitraum noch nicht registriert haben oder denen die Registrierungsnummer noch nicht zugewiesen wurde, müssen stattdessen ihren Namen und ihre vollständige Adresse auf dem UAS anbringen. Ab dem 01.05.2021 ist die Online-Registrierung für UAS-Betreiber verpflichtend. 

Was ist das Fernidentifizierungssystem?

Das Fernidentifizierungssystem ist ein elektronisches System, das die lokale Übertragung von Informationen über ein im Betrieb befindliches Drohne gewährleistet und auch die Kennzeichnung der Drohne umfasst, sodass diese Informationen ohne physischen Zugang zum unbemannten Luftfahrzeug abgerufen werden können 

Ist ein Fernidentifizierungssystem vorhanden muss der Betreiber die e-ID darin auch hochladen. Nach der Verordnung (EU) 2019/945 zertifizierte Drohnen mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 250 g müssen über eine Funktion der direkten Fernidentifizierung verfügen. Ausgenommen hiervon sind Drohnen der Klasse C4 und Eigenbauten.  

Gibt es noch andere Kategorien als die immer wieder erwähnte „Offene Kategorie“?

Neben der Offenen Kategorie gibt es auch die Spezielle sowie die Zulassungspflichtige Kategorie.  

Für den Betrieb einer Drohne in der Speziellen Kategorie ist eine Betriebsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrbehörde notwendig. 

Für den Betrieb einer Drohne in der Zulassungspflichtigen Kategorie ist zentral das Luftfahrt-Bundesamt zuständig. 

Wann befindet sich der Fernpilot in der Speziellen oder Zulassungspflichtigen Kategorie?

Dies tritt dann ein, wenn der Fernpilot den Betriebsrahmen der Offenen Kategorie verlässt (beispielsweise durch einen Flug außerhalb der Sichtweite (BVLOS) oder einem Drohneneinsatz dessen maximale Flughöhe über 120 Metern liegt).  

Das UAS und somit auch die Kategorie gilt als zulassungspflichtig, wenn der Betrieb über Menschenansammlungen erfolgt , Menschen befördert werden oder gefährliche Güter transportiert, die bei einem Unfall ein hohes Risiko für Dritte darstellen können. 

Muss ich meine Drohne versichern?

Ja. Wird eine Drohne ohne Haftpflichtversicherung betrieben, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar.  

Gemäß § 1 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) stellt die Drohne ein Luftfahrtzeug dar. Betreiber sind nach § 43 LuftVG daher dazu verpflichtet, für die Haftung im Schadensfall gegenüber Dritten eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.