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Projekt

RescueFly

Prävention und Wasserrettung mit Hilfe von Drohnen an Gewässern der Lausitz

Ertrinken gehört zu den weltweit häufigsten Ursachen für unbeabsichtigte verletzungsbedingte Todesfälle. Rund 85 Prozent aller Opfer in Deutschland ertranken im Jahr 2021 laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Binnengewässern. Die Alarmierung und Ortbestimmung bei Notfällen im Wasser stellen besondere Herausforderungen an die Rettungskette.

Mithilfe von Drohnen können Menschen in Not meist schneller entdeckt und Rettungsmittel rascher geschickt werden als durch Hubschrauber, Boote oder Rettungsschwimmer. Die Wasserrettung mittels Drohnenunterstützung wird somit ein wertvoller Bestandteil der Rettungskette.

Entwicklung

einer Lösung für drohnengestützte Wasserrettung

Unterstützung

der Rettungskräfte mit Hilfe automatisierter Drohnen, indem Einsatzleitstellen mit präzisen Daten versorgt werden

Testung

neuer Verfahren, um autonome Rettungsflüge sicher in den Luftraum zu integrieren

Projektlaufzeit

Projektstart: Januar 2022
Projektende: Dezember 2023

Das Ziel

RescueFly beabsichtigt dezentral – in modernen und technisch fortgeschrittenen Drohnengaragen – stationierte Drohnen (sogenannte Unmanned Aircraft Systems UAS), die mit einer Rettungszentrale online verbunden und mit adäquater Sensorik ausgestattet sind, zur Unterstützung bei der Wasserrettung in schwer zugänglichen und weitflächigen Gebieten zu entwickeln und einzusetzen. Exemplarisches Einsatzgebiet ist die Lausitzer Seenlandschaft, hier speziell die im Land Brandenburg und Freistaat Sachsen liegenden Seen Geierswalder See und Partwitzer See.

Die Umsetzung

RescueFly entwickelt Alarmierungs- und KI-Elemente für die Bilderkennung und Flugmissionsoptimierung. Der Einsatz soll in einer virtuellen
Umgebung simuliert werden, um Lage der Drohnengaragen und Flugtrajektorien der Drohne zu den Einsatzpunkten für unterschiedliche Szenarien zu analysieren und automatisiert zu optimieren. Es soll ein Beitrag zur Verkürzung der Rettungsfrist bei der Wasserrettung geleistet werden, indem Verunglückte mit Hilfe der autonomen Drohne an der Wasseroberfläche geortet und Rettungskräfte punktgenau zum Verunglückten navigiert werden.

Unser Beitrag

Droniq gewährleistet bei den autonomen Rettungsflügen die sichere und automatisierte Integration des UAS in den Luftraum. Dazu nutzte sie das von ihr vertriebene und von der DFS entwickelte Verkehrsmanagementsystem für Drohnen (UTM), welches auch den Rettungsleitstellen zur Verfügung gestellt wird.

Projektpartner

Björn Steiger Stiftung (BSS)

Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS)

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Droniq GmbH

Technische Universität Dresden

Technische Universität Chemnitz

u.a.

News zum Projekt: RescueFly

Eingesetzte Produkte

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