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Die Droniq GmbH ist ein 2019 gegründetes Joint Venture der DFS Deutsche Flugsicherung (51% Anteil) und der Deutschen Telekom (49% Anteil). Das in Frankfurt am Main ansässige Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den professionellen und sicheren Einsatz von Drohnen bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie bei Unternehmen zu fördern.  

Kern des Produktangebots von Droniq ist das Droniq Verkehrsmanagementsystem für Drohnen (UTM). Das UTM zeigt dem Piloten den gesamten ihn umgebenden Flugverkehr an – bemannt wie unbemannt. Ferner können auch die anderen Flugverkehrsteilnehmer die Drohne bei Bedarf sehen. Mit diesem in Deutschland einmaligen System schafft Droniq die Grundlage, Drohnen auch außerhalb der Sichtweite sicher einzusetzen.  

Zu den weiteren von der Droniq angebotenen Leistungen zählen der Verkauf von Drohnen für den gewerblichen und behördlichen Drohneneinsatz sowie Hard- und Software-Lösungen für den sicheren Drohnenbetrieb und die Detektion unerlaubter Drohnen. Darüber hinaus unterstützt sie ihre Kunden bei der Beantragung von Betriebserlaubnissen und berät bei der Missionsplanung. Mit ihrem Drones-as-a-Service-Bereich übernimmt die Droniq für ihre Kunden zudem bei Bedarf die Befliegungen und kümmert sich um alle damit verbundenen Anforderungen.  

Mit ihrer u. a. in Frankfurt und Mönchengladbach vertretenen Droniq Academy bietet die Droniq zudem die Möglichkeit, Schulungen und Prüfungen für Fernpiloten zu absolvieren. Zu den Kunden der Droniq zählen u.a. Bundes- und Landespolizeieinheiten sowie Feuerwehren, Rettungskräfte und Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Logistik, Bau und Security.  

Mit dem Gemeinschaftsunternehmen Droniq GmbH entstand Anfang 2019 eine gemeinsame Firma zwischen DFS und Telekom. Geschäftsziel ist die Erbringung, Vermarktung und der Vertrieb von Dienstleistungen für Drohnen und andere unbemannte Luftfahrzeuge in Europa. Seitens der DFS hält die Tochtergesellschaft DFS International Business Services GmbH (DFS IBS) 51 Prozent der Anteile, die Deutsche Telekom ist über ihre Gesellschaft Telekom Innovation Pool GmbH mit 49 Prozent beteiligt. 

Geschäftsführer der Droniq GmbH ist seit dem 1. Januar 2019 Jan-Eric Putze, zuvor Geschäftsführer der R. Eisenschmidt GmbH. Ebenfalls Geschäftsführer seitens der Telekom ist Ralph Schepp, bisher Vice President für Technologieinnovation bei der Telekom AG. Jan-Eric Putze ist Bankfachwirt, Verkehrspilot und Fluglehrer und trat 2007 als Consultant in die DFS ein. 2014 wechselte er zur R. Eisenschmidt GmbH und hatte dort seit 2016 die Geschäftsführungsposition inne. Ralph Schepp ist Diplom-Kaufmann und seit mehr als 15 Jahren in der IT und Telekom-Branche tätig. Innerhalb der Deutschen Telekom AG führte er zuletzt die Bereiche Technologie- und Spektrum-Strategie für die Gruppe. 

Die Droniq GmbH hat ihren Sitz am Europaturm in Frankfurt (Anschrift: Ginnheimer Stadtweg 88, 60431 Frankfurt). 

DFS und Deutsche Telekom starteten im September 2016 das Forschungsprojekt „Connected Drones“. Ziel war die sichere und effiziente Integration von unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aircraft Systems, UAS) im bodennahen Luftraum mittels Mobilfunks. Mithilfe verschiedener Tests wurde bewiesen, dass über das Mobilfunknetz unbemannte Fluggeräte auch außerhalb der Sichtweite des steuernden Piloten geortet und überwacht werden können. Für die Darstellung und Verarbeitung der Positionsdaten der Fluggeräte entwickelte die DFS ein UAS Traffic Management System (UTM). Dieses basiert auf dem Flugsicherungssystem PHOENIX, das weltweit im Flugsicherungssektor im Einsatz ist. Die DFS gilt in Europa als richtungsweisend im Bereich UTM-Entwicklung. „Connected Drones“ wurde zudem mit dem Mobilitätspreis 2018 ausgezeichnet. Das Projekt wurde mit der Gründung der Droniq GmbH am 17.12.2018 erfolgreich abgeschlossen. 

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das mit seinen rund 5.700 Mitarbeitern (Stand 20.11.2025) für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf sorgt. Die rund 2.200 Fluglotsen leiten täglich bis zu 10.000 Flüge durch den deutschen Luftraum, jährlich sind es rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Tower an den 15 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. 

Die Deutsche Telekom AG gehört mit rund 178 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 20 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden, integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2024 hat sie mit weltweit rund 200.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 115,8 Milliarden Euro erwirtschaftet – rund 78 Prozent davon außerhalb Deutschlands. (Stand 26.02.2025). 

Droniq Maps

Droniq Maps ist das ideale Hilfsmittel für den sicheren Drohneneinsatz. Als solches wurde sie zunächst für Hobby- und Freizeitpiloten entwickelt. Gleichzeitig eignet sich die App durch ihre zahlreichen Zusatzfeatures (u. a. Missionsplanung) auch für Profipiloten.  

Droniq Maps ist der Nachfolger der Droniq App. Diese wurde 2024 abgeschaltet. 

Droniq Maps kann kostenfrei über den App Store sowie den Google Play Store heruntergeladen werden.  

Die Grundfunktionen der App sind kostenlos und können ohne Nutzerkonto genutzt werden. Einige zusätzliche Funktionen, die wir in Zukunft planen, werden über App-Käufe verfügbar sein. 

Droniq Maps ist ausschließlich für die Verwendung in der Bundesrepublik Deutschland programmiert.  

Die App bietet Ihnen eine Vielzahl von Funktionen, die Drohnenpiloten bei der sicheren und effizienten Planung ihrer Flüge unterstützen: 

  • Drohnen-/Flottenmanagement: Verwalten und registrieren Sie Ihre gesamte Drohnenflotte, um stets den Überblick über all Ihre Geräte zu behalten. 
  • Flugvorbereitung: Planen Sie Ihre Drohnenflüge in Deutschland unter Berücksichtigung aller relevanten Vorschriften und Einschränkungen. 
  • Drohnenverordnung: Nutzen Sie die Integration der aktuellen EU-Verordnung für Drohnenklassen A1-A3, um sicherzustellen, dass Ihre Flüge den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. 
  • Validierung gegen Verbotszonen: Lassen Sie Ihre geplanten Missionen (Radius, Polygon, Pfad) automatisch gegen die Luftverkehrsordnung (LuftVO) prüfen, um sicherzustellen, dass keine gesperrten oder eingeschränkten Bereiche betroffen sind. 
  • Informations-LayerBlenden Sie rechtlich relevante Kartenlayer wie Lufträume, Flughäfen und NOTAM nach Bedarf ein oder aus, um alle wichtigen Informationen im Blick zu behalten. 
  • Wetterdaten: Sehen Sie sich die aktuellen lokalen Wetterbedingungen an, um Ihre Flüge optimal an die Wetterverhältnisse anzupassen. 
  • Verschiedene Hintergrundkarten: Wählen Sie zwischen Standard-, Dunkel- und Satellitenkartenansicht, um die Kartenansicht ganz nach Ihren Bedürfnissen zu gestalten. 

Die Nutzung von Droniq Maps ist denkbar einfach: Der Nutzer muss nur seine geplante Flugroute eingeben; im Anschluss daran gleicht die App diese mit unserer stets aktuellen Geozonen-Datenbank ab und informiert den Nutzer über potenzielle Konflikte oder Einschränkungen. Weitere Details zu Droniq Maps finden sich in unserem Benutzerhandbuch.  

Nein, der Drohnenflug ist auch ohne Droniq Maps möglich. Droniq Maps hilft Ihnen jedoch dabei, die geltenden Gesetze und Verordnungen einzuhalten und niemanden unnötig zu gefährden, wodurch Drohnenflüge sicherer und einfacher durchführbar sind. 

Droniq Maps ist konform mit der neuen EU-Verordnung und berücksichtigt die damit einhergehenden Vorschriften und Anforderungen für den Drohnenflug. 

Droniq Maps beinhaltet alle gängigen Drohnen und Drohnenmarken, wird aber kontinuierlich um neue Modelle aktualisiert. 

U-Space und UTM

Ein U-Space ist ein Luftraumelement für Drohnen. Jeder U-Space ist in Höhe und Ausdehnung klar definiert. Im U-Space sorgen digitaler Services dafür, dass der Drohneneinsatz – auch im Zusammenspiel mit dem bemannten Flugverkehr – sicher stattfinden kann. Die Services stellt der sogenannte U-Space Service Provider (USSP) zur Verfügung.  

Der USSP (U-Space Service Provider) ist im U-Space der Hauptansprechpartner für die Drohnenbetreiber. Er stellt den Drohnenbetreibern verschiedenen Services (U-Space Services) zur Verfügung, um einen sicheren Drohnenflug zu ermöglichen.  

Die folgenden vier Services müssen in jedem U-Space durch einen U-Space Service Provider angeboten werden. Die Grundlage hierfür bietet das UTM-System.   

  • Network Identification Service (Netzwerkidentifikationsdienst): Macht Drohnen digital sichtbar (wie ein elektronisches Nummernschild), damit alle Teilnehmer sie erkennen können.  
  • Geo Awareness Service (Geolokalisierungsdienst): Informiert Piloten über erlaubte und verbotene Flugzonen (Geofencing), um Beschränkungen durchzusetzen.  
  • Flight Authorisation Service (Flugautorisierungsdienst): Ermöglicht Piloten, Flüge zu planen und Genehmigungen einzuholen, um Konflikte zu vermeiden. Daneben beinhaltet der Service die Autorisierung und Koordinierung der stattfindenden Drohneneinsätze.  
  • Traffic Information Service (Verkehrsinformationsdienst): Zeigt den umgebenden Luftverkehr (Drohnen, bemannte Flugzeuge) in Echtzeit an.  
  • Conformance Monitoring: Überwachung, ob Drohnen die geplanten Routen, Flugbeschränkungen und Regeln einhalten. 
  • Weather Information Service: Übermittlung der aktuellen Wetterdaten  

Droniq bietet mit dem Droniq-UTM (UTM: Unmanned Traffic Information System) eine Software für den Flug in U-Spaces an. Durch das UTM kann die Droniq alle sechs U-Space Services erbringen. Dadurch können Nutzer sicher und effizient kommerzielle Drohnenflüge im U-Space durchführen.  

Das UTM ist für den Drohnenflug im U-Space konzipiert. Es ist für folgende Nutzer vorgesehen: 

  • Gewerbliche Steuerer 
  • Steuerer, die außerhalb der Sichtweite fliegen (z. B. bei Trasseninspektionen, Pipeline-Befliegungen etc.) 
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Feuerwehr-, Polizei- und Rettungskräfte bzw. deren Einsatzleiter und/oder Leitstellen (z. B. bei Rettungseinsätzen) 

Das UTM wird von Droniq in Zusammenarbeit mit der DFS Deutsche Flugsicherung entwickelt. 

Datenschnittstelle

Durch die von Droniq entwickelte Schnittstelle wird Droniq’s Live-Luftlage übermittelt. Diese zeigt sowohl den bemannten als auch den unbemannten Flugverkehr an. Zu den hierfür erfassten Datenquellen zählen Radar, ADS-B, Flarm und optional auch Remote ID.  

Die Schnittstelle lässt sich in Führungsunterstützungs- und Einsatzleitsoftware integrieren.  

Durch die Anbindungen erhalten Einsatzleitungen jederzeit einen aktuellen Überblick über den Luftverkehr im Einsatzgebiet. Die Informationen stehen dabei direkt in der gewohnten Kartenansicht der Softwaresysteme zu Verfügung. Eine zusätzliche Anwendung ist nicht erforderlich. Die Einbindung der Luftlage trägt dazu bei, Einsatzsituationen umfassender zu beurteilen und mögliche Konflikte im Luftraum frühzeitig zu erkennen.  

Die Integration der Schnittstelle dauert in der Regel bis zu zwei Werktage.

Die Integration der Schnittstelle eignet für alle Anbieter von Leitstellen-, Einsatzführungs- und Lagesystemen. 

Drohnendetektion

Bei der Drohnendetektion geht es um die frühzeitige Erkennung unkooperativer / bedrohlicher Drohnen.

Drohnendetektion wird u. a. bei den folgenden Anwendungen immer stärker nachgefragt:  

  • Schutz kritischer Infrastrukturen (z. B. Kraftwerke, Flughäfen, Regierungsgebäude) 
  • Sicherung öffentlicher Veranstaltungen (z. B. Konzerte, Versammlungen, Sportevents 
  • Absicherung von Unternehmen und Werksgeländen vor Industriespionage 

Das Detektionssystem besteht aus einem Antennensystem sowie einem Zugang zur Droniq’s Live-Luftlage TraX Enterprise.

Das Detektionssystem erkennt die Funksignale der gängigen Drohnen. Neben der Position der Drohne ermittelt das System auch die Position des Drohnenpiloten. Beide Positionsdaten werden in Droniq’s Live-Luftlage TraX angezeigt.  

Das Detektionssystem erkennt die Funksignale der gängigen Drohnen – unabhängig davon, ob sie sich via Remote-ID sichtbar machen, oder nicht.  

Das System hat eine Reichweite von 25 Kilometernin ländlichen Gebieten   

Das Drohnendetektionssystem erkennt alle gängigen Drohnen und kann so 90-95% des Drohnenverkehrs anzeigen.    

TraX Web App

TraX ist eine browserbasierte Web-App zur Echtzeitüberwachung des Luftraums. Sie zeigt den Nutzern den sie umgebenden bemannten und unbemannten Flugverkehr an – inklusive Informationen zu deren Flughöhe, Flugrichtung oder Fluggeschwindigkeit. Durch eine in TraX integrierte Warnfunktion erhält der Nutzer zudem eine visuelle und akustische Information, wenn sich ihm Flugverkehr nähert, um so potenzielle Kollisionen zu vermeiden. 

TraX eignet sich für alle professionellen Drohnennutzer, um einen sicheren Drohneneinsatz zu unterstützen. Hierzu zählen u. a. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Unternehmen sowie Behörden. Gleichzeitig eignet sich TraX auch für Freizeitpiloten, die während ihres Fluges den sie umgebenden Flugverkehr im Blick behalten möchten. 

Aktuell bieten unseren Kunden vier TraX-Versionen an:  

  • TraX Free – als Backup für Nutzer ohne aktives Abo 
  • TraX Basic – für den Einstieg 
  • TraX Pro – für professionelle Anwendungen 
  • TraX Enterprise – für Organisationen mit erweitertem Bedarf 

TraX Basic enthält alle Kernfunktionen wie Flugvorbereitung, Geozonen & Warnungen in einem Tool. 

TraX Pro bietet erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten, wie konfigurierbare Warnlogiken und anpassbare Ansichten. 

TraX Enterprise bietet Prioritäts-Support und kann auf Wunsch mit bestehenden Systemen integriert werden. 

Als Browser-App sind für TraX keinerlei zusätzliche Installationen nötig. Es braucht lediglich eine stabile Internetverbindung sowie die aktuelle Version eines der folgenden Web-Browser: Chrome, Firefox, Edge oder Safari. 

Die in TraX angezeigte Live-Luftlage basiert auf mehreren Datenquellen, die für die Anzeige genutzt werden. Hierzu zählen ADS-B, RADAR, FLARM und optional auch Remote ID. Dadurch erhalten die Nutzer eine präzise Echtzeitdarstellung aller relevanten Luftverkehrsteilnehmer. 

Ja, wenn sie mit einem Droniq-Transponder (z. B. HOD4trackDronetagverbunden ist.  

Eine Möglichkeit ist die Nutzung von TraX in Lagezentren oder Einsatzleitungen, um die Einsatzkräfte mit der Luftlage zu unterstützen. BOS-Einheiten können das Fluggeschehen dabei in Echtzeit beurteilen und je nach Lage neu bewerten. Die visuellen und akustischen Warnsignale von TraX informieren BOS-Kräfte zudem jederzeit über neue Flugverkehrsteilnehmer 

Ein U-Space ist ein Luftraumelement für Drohnen. Jeder U-Space ist in Höhe und Ausdehnung klar definiert.  

Wir stellen unsere Live-Luftlage bei Bedarf auch über eine eigens entwickelte Schnittstelle zur Verfügung. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) können die Live-Luftlage dadurch direkt in ihre Einsatzleitstellen-Anwendungen und Führungsunterstützungs-Systeme integrieren. Das erleichtert die Lagebewertung, verbessert die Einsatzkoordination und erhöht die Sicherheit im Luftraum. 

Schulung & Prüfung

Die Droniq Academy bietet folgende Leistungen an:  

  • Erwerb der Fernpiloten-Zeugnisse für die Offene Betriebskategorie A2 
  • Verlängerung der Fernpiloten-Zeugnisse für die Offene Betriebskategorie A2 
  • Erwerb der Fernpiloten-Zeugnisse-STS für den Flugbetrieb in der Speziellen Kategorie nach Standardszenarien  
  • Verlängerung der Fernpiloten-Zeugnisse-STS für den Flugbetrieb in der Speziellen Kategorie nach Standardszenarien 
  • (Praktische Akkreditierung (Praxisprüfung STS)) 
  • Theorietrainings für Groß- und Firmenkunden sowie für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben 

Die Schulungen und Prüfungen werden von der Droniq Academy durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Prüfstelle (DE.PStF.035).  

Mit dem Online-Training von Droniq bereiten Sie sich optimal auf die Theorieprüfung zum Erwerb des Fernpiloten-Zeugnisses A2 vor. Sie können unabhängig von Zeit und Ort die Lerninhalte des E-Learnings durcharbeiten und Ihr Wissen festigen. 

Nachdem Sie das E-Learning inkl. Online-Prüfung von Droniq gebucht haben, erhalten Sie in einer Mail die Zugangsdaten zur Droniq-Akademie. Hier können Sie die Lerninhalte gemäß Ihrer eigenen Zeiteinteilung und nach persönlichem Lerntempo durcharbeiten. Am Ende jedes Themengebiets folgt eine kurze Zusammenfassung, um zu testen, ob der Lernstoff sitzt. Nachdem alle Lerninhalte durchgearbeitet wurden, können Sie Ihr Wissen anhand von Beispielfragen aus den prüfungsrelevanten Themengebieten selbst überprüfen. Weitere Infos erhalten Sie  hier.

Bei der KI-gestützten Online-Prüfung wird die Prüfung von einer KI überwacht. Während der Prüfung ist also kein Prüfpersonal vor Ort, wodurch diese zeit- und ortsunabhängig abgelegt werden kann. Die Prüfung wird über den PC/Laptop des Prüflings aufgezeichnet. Etwaige Auffälligkeiten werden durch die KI registriert. Nach Beendigung der Prüfung wird die Aufnahme dem Prüfpersonal der Droniq zur Verfügung gestellt. Diese schauen sich neben den Ergebnissen auch die von der KI übermittelten Auffälligkeiten an und prüfen so, ob die Prüfung regelkonform durchgeführt wurde.  

Droniq bietet die Prüfungen zum Fernpiloten-Zeugnis A2 als KI-gestützte Online-Prüfung oder auch als  Präsenzprüfung in den Unternehmensräumlichkeiten in Frankfurt und weiteren Standorten in Deutschland an. Die Online-Prüfung können Sie an einem beliebigen Tag und zu einer Uhrzeit Ihrer Wahl durchführen. 

Für die Durchführung der KI-gestützten Online-Prüfung benötigen die Prüflinge einen PC oder Laptop mit Mikrofon, Webcam und einer stabilen Internetverbindung. Vor der Prüfung muss der Google Chrome Browser sowie die Proctorio-Erweiterung installiert werden. Diese Erweiterung ist in Deutsch und Englisch verfügbar und passt sich der Spracheinstellung des Browsers an. 

 

Technische Voraussetzungen: 

  • PC/Laptop mit Windows oder macOS 
  • Mikrofon und Webcam 
  • Google Chrome Browser 
  • Proctorio-Erweiterung (kostenlos auf getproctorio.com erhältlich) 
  • Stabile Internetverbindung (mindestens 1 Mbit/s) 

Die KI-gestützte Online-Prüfung für das A2-Fernpiloten-Zeugnis kann frühestens 7 Tage nach Ihrer Anmeldung erfolgen.  

Die Online-Prüfung inkl. E-Learning zum Fernpiloten-Zeugnis A2 kostet bei uns 95,- Euro (inkl. MwSt.). Als Präsenz-Prüfung kostet sie 248,00 EUR (inkl. MwSt.). E-Learning zur gezielten Prüfungsvorbereitung auf die Theorieprüfung zum Erwerb des Fernpiloten-Zeugnisses A2 ist ebenfalls inkludiert. 

Das Fernpiloten-Zeugnis A2 hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. 

Sie haben folgende Möglichkeiten, um das Fernpiloten-Zeugnis A2 zu verlängern: 

  • Sie absolvieren einer Auffrischungsschulung, den sogenannten „A2 Refresher“. Auch diese bietet die Droniq an. Dadurch verlängert sich ihr Fernpiloten-Zeugnis um weitere fünf Jahre. Die Voraussetzung hierfür ist, dass der Refresher innerhalb des Gültigkeitsdatums des A2-Scheins durchgeführt wird.  
  • Sie absolvieren die Prüfung für das Fernpiloten-Zeugnis STS. Denn: Das höherklassige Fernpiloten-Zeugnis verlängert automatisch auch alle darunterliegenden Fernpiloten-Zeugnisse und Nachweise.  
  • Sofern sie keine STS-Prüfung machen möchten und ihre Fernpiloten-Zeugnis A2 bereits abgelaufen ist, müssen sie noch einmal die Prüfung für das Fernpiloten-Zeugnis A2 absolvieren.  

Der A2 Refresher ist eine Online-Schulung, die die Teilnehmer durchführen. Die Schulung umfasst in mehreren Kapiteln Inhalte vom Kompetenznachweis A1/A3 und dem Fernpiloten-Zeugnis A2. Jedes Kapitel endet mit drei Fragen zu den gelernten Inhalten, die beliebig oft wiederholt werden können. Mehr Informationen zum A2 Refresher gibt es hier

  • Die Auffrischungsschulung erfolgt per E-Learning 
  • Lernziele und Kapitel müssen alle vollständig abgeschlossen werden. Die Fortschrittsanzeige am Kapitelende muss in allen Anzeigefeldern „grün“ sein.  
  • Nach vollständiger Bearbeitung beenden Sie den Kurs bitte mit der Schaltfläche „Kurs jetzt abschließen“ 
  • Das Popup-Fenster schließt sich automatisch und Sie befinden sich wieder auf der Startseite 
  • Der Kurs ist abgeschlossen und die Meldung ans Luftfahrt-Bundesamt erfolgt automatisch. Sie können die Seite verlassen.

Der A2 Refresher kostet 69 € inkl. MwSt..  

Als Neukunde erhalten Sie die Einladung zur Auffrischungs-Schulung in einer gesonderten Mail.  

Wenn Sie bereits Kurse oder Schulungen der Droniq Academy nutzen und ein Zugangskonto angelegt haben, wird die Auffrischungsschulung automatisch hinzugefügt. Die Anmeldung erfolgt in diesem Fall mit ihrer Mailadresse und ihrem Passwort.

Das STS-Fernpiloten-Zeugnis ist der TheorieQualifikationsnachweis, den ein Drohnenpilot benötigt, um Flüge nach einem EASA-Standardszenario (STS) in der Speziellen Kategorie durchzuführen. Darüber hianus benötigt der Drohnenpilot die praktische Akkreditierung (das Ablegen einer praktischen Prüfung) sowie je nach Standardszenario ein UAS der Klasse C5 oder C6.  

Es gibt zwei Szenarien, das STS-01 und das STS-02.  

  • Das STS-01 bezieht sich auf VLOS-Flüge mit C5-UAS in innerstädtischen Gebieten.   
  • Das STS-02 bezieht sich auf BVLOS-Flüge mit C6-UAS in ländlichen Gebieten.

Es muss ein gültiges Ausweisdokument (z. B. Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung) vorliegen. 

Bei Minderjährigen mit einem Mindestalter von 16 Jahren muss die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegen.  

Das Fernpiloten-Zeugnis A2 nach UAS.OPEN.030 oder der Kompetenznachweis A1/A3 in Verbindung mit der LBA-Erklärung über das praktische Selbsttraining müssen vorliegen.

Die theoretische Prüfung wird online durchgeführt. Durch die KI-gestützte Prüfungsaussicht von Proctorio können die Online-Prüfungen zeit- und ortsunabhängig durchgeführt werden.  

Die Prüflinge haben bis zu 90 Minuten Zeit, um die 60 gestellten Fragen zu beantworten. 

Die Online-Prüfung und das dafür notwendige Schulungsmaterial als E-Learning kosten 199 € inkl. MwSt.. 

Ja, sofern der Flugbetrieb nach den Standardszenarien mit C5- bzw. C6-Drohnen durchgeführt werden soll. Die Prüfung zur praktischen Akkreditierung umfasst u. a. die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Flügen nach den Standardszenarien. Die praktische Prüfung kann erst nach der bestandenen Theorieprüfung durchgeführt werden.  

Für Unternehmen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie größere Gruppen bietet Droniq spezielle Gruppenschulungen an. Unternehmen aus allen Geschäftsbereichen können bei Droniq genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Praxistrainings, Präsenzkurse, Online-Trainings als auch Präsenzprüfungen für das Fernpiloten-Zeugnis A2 buchen. Weitere Informationen zu den Gruppenschulungen für das Fernpiloten-Zeugnis A2 erhalten Sie hier. 

Darüber hinaus bietet Droniq spezielle BOS-Kurse an. Die Präsenzveranstaltungen können sowohl bei Droniq, als auch in eigenen Räumlichkeiten stattfinden.  

Fernpiloten aus dem Bereich BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, sind – wenn sie Drohnen im Rahmen ihres Einsatzes nutzen – von vielen gesetzlichen Regelungen, die für kommerzielle Fernpiloten gelten, ausgenommen. Trotzdem empfiehlt es sich, die Einsatzkräfte einheitlich für den Drohnenbetrieb zu schulen. Hierfür bietet Droniq verschiedene Gruppenschulungen sowie das Online-Training „BOS-Wissen  für Fernpiloten“ an, die sich an den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) orientieren. Die Gruppenschulungen für BOS-Kräfte können wir in Ihren Räumlichkeiten oder an unseren Standorten durchführen. Sprechen Sie uns hierzu einfach an!

Je nach gewünschtem Umfang und den ausgewählten Inhalten kann das Praxistraining von wenigen Stunden bis zu zwei Tagen dauern. Sie entscheiden, ob nur die Grundlagen vermittelt werden oder das Praxistraining auch die umfangreichen Schritte der Flugplanung enthalten soll. Die umfangreichen Trainings enthalten beispielsweise die luftrechtliche Beurteilung der Aufstiegsstelle, ein NOTAM- und Wetter-Briefing, eine Einweisung in die praktischen Flugübungen sowie kurze Eingewöhnungsflüge. Danach folgt die Flugvorbereitung: Die Aufstiegsstelle muss abgesichert und die Fluggeräte vorbereitet werden. Dann üben die Teilnehmer praktische Flugübungen wie Start & Abheben, Steig- oder Schwebeflug und das Abfliegen bestimmter Flugmuster. 

Idealerweise fliegen Sie das Praxistraining mit Ihrer eigenen Drohne. Droniq verfügt allerdings auch über eine eigene Drohnen-Flotte, in der die gängigen Modelle vertreten sind. Diese können für das Praxistraining entsprechend zur Verfügung gestellt werden. 

Beratung & Gutachten

Droniq unterstützt Unternehmen und Behörden bei allen Fragen rund um den kommerziellen und behördlichen Drohneneinsatz. Dazu gehört unter anderem die Beratung zu geeigneten Anwendungsfällen und den Mehrwerten, die Drohnen in verschiedenen Einsatzszenarien bieten können. Zudem informiert Droniq über die notwendigen Genehmigungen und regulatorischen Anforderungen, damit Drohnen rechtssicher betrieben werden können. Darüber hinaus begleitet Droniq Organisationen dabei, Drohnen sinnvoll in bestehende Betriebsabläufe zu integrieren, berät bei der Auswahl geeigneter Drohnenmodelle für die jeweiligen Einsatzbereiche und zeigt auf, welche Qualifikationen und Ausbildungen für den sicheren Drohnenbetrieb erforderlich sind.  

Eine Beratung ist besonders sinnvoll beim Aufbau neuer Drohnenprogramme, bei der Planung regelmäßiger Einsätze wie Inspektionen oder Transporte sowie bei komplexen Vorhaben, etwa BVLOS-Missionen oder Flügen in kontrollierten oder urbanen Lufträumen

Droniq unterstützt entlang des gesamten Projektzyklus – von der Use-Case-Definition und regulatorischen Einordnung über die Entwicklung von Betriebskonzepten und Genehmigungsprozessen bis hin zur Integration in den operativen Regelbetrieb.

Eine Betriebsgenehmigung ist eine behördliche Erlaubnis für Drohnenmissionen, die nicht durch Standardregeln (Offene Kategorie) abgedeckt sind.  Sie wird insbesondere für komplexe Einsätze benötigt, etwa bei BVLOS-Flügen, in der Nähe von Menschen oder in sensiblen Lufträumen. Die Droniq unterstützt ihre Kunden bei Betriebsgenehmigungen. Die Unterstützung beinhaltet sowohl das Erstellen & Ausfüllen der Betriebsgenehmigungsanträge als auch deren Einreichung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde. 

SORA ist ein standardisiertes Verfahren zur Risikobewertung von Drohnenmissionen in der „Specific Category“. Es dient als Grundlage für die Betriebsgenehmigung und bewertet Risiken am Boden und in der Luft sowie geeignete Minderungsmaßnahmen. Auch bei der SORA unterstützt die Droniq ihre Kunden – sei es, wenn es um die Erstellung der Risikoanalyse geht als auch bei etwaigen Änderungen und Anpassungen. 

Die „Specific Category“ umfasst Drohnenmissionen mit erhöhtem Risiko, die nicht unter die vereinfachten Regeln der „Open Category“ fallen. Für diese Einsätze ist in der Regel eine Risikobewertung und eine behördliche Genehmigung erforderlich, bei der die Droniq Unternehmen bei der Erstellung unterstützt.

Ein Betriebshandbuch beschreibt alle organisatorischen, technischen und betrieblichen Verfahren für den sicheren und regelkonformen Drohnenbetrieb. Es enthält unter anderem Rollen und Verantwortlichkeiten, Betriebsabläufe, Sicherheitsmaßnahmen, Wartungsprozesse sowie Notfallverfahren und dient als Grundlage für Genehmigungen und den operativen Regelbetrieb.

Ein Standard Scenario ist ein von der EU definiertes Betriebsszenario mit klar festgelegten Rahmenbedingungen. Wenn ein Einsatz vollständig diesen Vorgaben entspricht, kann er über eine Betriebserklärung statt einer individuellen Genehmigung durchgeführt werden.

Europaweit gibt es dabei derzeit zwei gültige Standardszenarien: Das STS-01 bezieht sich auf VLOS-Flüge mit C5-UAS in innerstädtischen Gebieten, während sich das STS-02 auf die die Durchführung von BVLOS-Flügen mit C6-UAS in ländlichen Gebieten bezieht. Das STS-Fernpiloten-Zeugnis – der hierfür benötigte Theorie-Qualifikationsnachweis – kann bei der Droniq absolviert werden.  

Ein LUC ist ein Betreiberzertifikat für Organisationen mit nachgewiesenen Kompetenzen und Prozessen. Es ermöglicht dem Betreiber, bestimmte Drohnenmissionen eigenständig zu genehmigen, ohne für jeden Einsatz eine separate behördliche Genehmigung einzuholen.

Eine geografische UAS-Zone ist ein definierter Luftraumbereich mit spezifischen Regeln für Drohnenoperationen. Je nach Zone können Drohnenflüge erlaubt, eingeschränkt oder verboten sein, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen oder sensiblen Einrichtungen.

Eine NOTAM (Notice to Airmen) ist eine offizielle Luftfahrtmeldung über temporäre Änderungen im Luftraum, etwa Sperrgebiete oder besondere Aktivitäten. Sie ist wichtig, um Drohnenflüge sicher und regelkonform zu planen. 

Drohnen-Leasing

Das Leasing für Drohnen ist für 24 oder 36 Monaten möglich. Die Leasinglaufzeit verlängert sich um weitere 12 Monate, sollte nicht fristgerecht (6 Monate) zum Enddatum gekündigt werden.

Das Leasing von Drohnen ist ausschließlich für gewerbliche Kunden bestimmt. Idealerweise sollte der Leasingnehmer mindestens 24 Monaten am Markt tätig sein. Eine ausreichende Bonität ist Voraussetzung.

Die Droniq GmbH unterstützt Sie bei der richtigen Auswahl der Drohne, erstellt das Angebot und tritt als Vermittler beim Leasing auf. Der Leasing-Vertrag selbst wird mit der DLL Group (Leasinggeber), unserem Leasing-Partner, geschlossen. Die Auslieferung der Drohne erfolgt über die Droniq.

Eine vorzeitige Vertragsablösung ist bei Rückkauf zu dem aktuellen Restwert der Drohne jederzeit möglich. Eine Verlängerung ist ebenfalls nach Laufzeitende möglich. Leasingverträge, die nicht fristgerecht zum Endtermin (6 Monate) gekündigt werden, werden automatisch um weitere 12 Monate verlängert.

Der Leasingnehmer hat die Möglichkeit am Ende der Leasingzeit die Drohne zum Restwert zu erwerben. Ferner besteht die Möglichkeit die Drohne während der Leasingzeit abzulösen.

Es gibt eine Elektronik-Versicherung, die optional bei Vertragsabschluss des Leasing-Objektes ausgewählt werden kann, so dass im Schadensfall jederzeit eine einfache Abwicklung möglich ist. Versicherungspartner der Elektronik-Versicherung ist die HDI Versicherung AG.

Die Nutzung der geleasten Drohne ist grundsätzlich nur in Deutschland erlaubt. Abweichende Standorte (im EU-Ausland) müssen angefragt und von dem Leasinggeber genehmigt werden. Ein dauerhafter Einsatz außerhalb der EU ist nicht möglich.

Es werden ausschließlich Neugeräte an Leasingnehmer ausgeliefert.

Beratung & Gutachten alte FAQs

Welche gesetzlichen Regelungen für den Betrieb von Drohnen zu beachten sind, regelt die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO). Die Verordnung ist am 6. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 7. April in Kraft getreten. Dort sind die Kennzeichnungspflicht, Kenntnisnachweis sowie der erlaubnispflichtige oder verbotene Betrieb von Drohnen geregelt. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Für den Drohnenbetrieb in Verbotszonen oder in bestimmten Höhen benötigt der Steuerer in der Regel eine Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde. Ob eine Aufstiegsgenehmigung nötig ist und welche Landesluftbehörde hierfür kontaktiert werden muss, kann über die DFS-Drohnen App abgefragt werden. Diese App ist in den App-Stores von Apple und Google kostenfrei erhältlich. Die App beantwortet die Frage „Wo kann ich fliegen?“ und ist einfach zu bedienen. Interaktives Kartenmaterial aus amtlichen Quellen und der DFS zeigt für jeden Standort in Deutschland an, welche Regeln dort zu beachten sind. So informiert die App über Gebiete und Einrichtungen, die nicht oder nur eingeschränkt überflogen werden dürfen (z.B. Flughäfen, Krankenhäuser, Industrie- und Energieanlangen oder Naturschutzgebiete). Darüber hinaus bietet die App mit einer Logbuch-Funktion eine Übersicht über bereits durchgeführte Flüge. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der DFS

Zunächst prüfen die Droniq-Experten, welche Auflagen – wie beispielsweise eine Aufstiegsgenehmigung – für Ihren geplanten UAS-Flug gelten. Sollte eine Genehmigung erforderlich sein, prüfen wir als nächstes, ob vor der Antragstellung eine gesonderte Risikoanalyse (SORA, von engl. Specific Operations Risk Assessment) sowie eine Betriebsbeschreibung (ConOps, Concept of Operations) vorliegen müssen. Sollte dies nicht nötig sein, führen wir gemeinsam mit Ihnen die Antragstellung durch.

Sofern eine SORA oder ein ConOps für Ihren Flug nötig ist, unterstützen wir Sie auf Basis Ihrer individuellen Vorkenntnisse und Anforderungen bei der Erstellung. Zusätzlich können wir Sie auf Wunsch auch für zukünftige Antragstellungen schulen und qualifizieren. Bei Bedarf helfen wir Ihnen anschließend bei der Auswahl von Drohnen, Technik und Personal sowie beim Erhalt der Flugverkehrskontrollfreigabe durch die Flugsicherung, der Missionsplanung oder sonstiger Kommunikation mit Behörden.

SORA (Specific Operations Risk Assessment) ist eine Risikobewertung für den Einsatz von UAS. SORA wird als mehrstufiger Prozess der Risikobewertung genutzt und soll der Verbesserung der Sicherheit durch den Einsatz von Drohnen bewirken. Das Risikomanagement dient der Identifizierung und Eindämmung von Gefahren für Personen am Boden, anderen Luftverkehr und kritische Infrastruktur. In der SORA werden Kriterien wie Einsatzgebiet, Luftraum, genutztes Fluggerät, Einsatzzweck und Kenntnisse des Steuerers berücksichtigt. Eine SORA ist nötig, wenn eine Allgemeinerlaubnis oder ein vereinfachtes Verfahren für den geplanten Drohnenflug nicht möglich sind. 

Das ConOps (Concept of Operations), auch Einsatzbeschreibung oder Betreiberkonzept genannt, ist ein Bestandteil der SORA und umfasst u. a. Informationen über die Organisation, die Steuerer, das UAS sowie eine kurze Betriebsbeschreibung. Der Umfang des ConOps leitet sich aus der Berechnung der Risikoklassen aus der SORA ab und wird benötigt, sofern eine SORA für den Drohnenflug verlangt wird.

Für unsere Beratungsleitung arbeiten wir mit einem Tagessatz ab 1.500,- Euro für unsere Experten, der aufwandsabhängig abgerechnet wird.

Unsere Beratungsleitung ist in der Regel innerhalb von 14 Tagen ab Auftragsbestätigung verfügbar. Dies ist abhängig von dem jeweiligen Beratungsumfang und der Verfügbarkeit unserer Experten.

Sollten Sie selbst eine SORA und ConOps für die Beantragung einer Aufstiegserlaubnis erstellt haben, kann die zuständige Luftfahrtbehörde ein Fachgutachten anfordern, ob Ihre Einschätzungen und beschriebenen Verfahren den geplanten Betrieb widerspiegeln. Unsere ausgebildeten Gutachter erstellen neutral und unabhängig ihr Gutachten für Ihr Vorhaben und beraten Sie bei eventuellen Problemen, um Ihr Vorhaben zu realisieren.

Nein, unsere Gutachter sind nicht öffentlich bestellt. Wir erstellen primär privatrechtliche Gutachten, stehen aber Gerichten gerne zur Verfügung.

Nein, wir sind spezialisiert auf luftrechtliche Gutachten und das Risiko beim Betrieb von unbemannten Fluggeräten. Daher bieten wir aktuell keine Wertgutachten für z.B. Versicherungen an.

Droniq App

Sollten Sie konkrete Fragen oder Anregungen zur Droniq App haben, so stehen wir Ihnen unter feedback@droniq.de jederzeit gerne zur Verfügung.

Allgemeine Fragen

Die Droniq App, deren Vorläufer die DFS Drohnen App war, macht das Drohnenfliegen in Deutschland sicherer und einfacher. Die Droniq App hilft Fernpiloten bei der Flugplanung und Durchführung die geltenden Gesetze und Verordnungen einzuhalten und niemanden unnötig zu gefährden.

Die Droniq App wurde für Hobby- und Freizeitpiloten entwickelt. Zusatzfunktionen, wie die Logbuch-Funktion, machen sie aber auch für den Profipiloten zu einem idealen Hilfsmittel für den sicheren Drohnenflug.

Die Droniq App unterstützt Fernpiloten bei der sicheren und einfachen Flugplanung sowie Flugdurchführung. Fernpiloten, die einen Flug planen, können über die Droniq App in Echtzeit prüfen, ob ein Luftraum für den Drohnenflug frei ist, Beschränkungen unterliegt oder gesperrt ist. Neben luftraumrelevanten Daten wird auf der Karte dazu die typische Infrastruktur, wie Krankenhäuser, Polizeistationen usw. angezeigt und bei zu geringer Distanz davor gewarnt.

Weitere Karteninformationen können benutzerdefiniert ein- und ausgeblendet werden. In der Logbuch-Funktion werden bereits durchgeführte Flüge übersichtlich dargestellt. Darüber hinaus ist die Droniq App konform mit der neuen EU-Verordnung und berücksichtigt die damit einhergehenden Vorschriften und Anforderungen für den Drohnenflug.

Sie können die Droniq App nutzen, um den Luftraum validieren bzw. prüfen lassen.

Nein, der Drohnenflug ist auch ohne die Droniq App möglich. Die Droniq App hilft Ihnen jedoch dabei, die geltenden Gesetze und Verordnungen einzuhalten und niemanden unnötig zu gefährden, wodurch Drohnenflüge sicherer und einfacherer durchführbar sind.

Die Droniq App ist konform mit der neuen EU-Verordnung und berücksichtigt die damit einhergehenden Vorschriften und Anforderungen für den Drohnenflug.

Die Droniq App entspricht dem aktuellen Stand der EU-Verordnung. Diese wird derzeit vom BMVI geprüft und ggf. durch nationale Regeln erweitert. Wenn Änderungen hinsichtlich Vorschriften und Anforderungen für den Drohnenflug vorgenommen werden, werden wir diese schnellstmöglich in die Droniq App aufnehmen.

Die Droniq App beinhaltet alle gängigen Drohnen und Drohnenmarken, wird aber kontinuierlich um neue Modelle aktualisiert.

Die App und die von ihr auszugebenden Informationen und Ergebnisse sind von Droniq ausschließlich für eine Verwendung in der Bundesrepublik Deutschland vorgesehen und programmiert.

Fragen zum Benutzeraccount / zur Registrierung

Beim ersten starten der Droniq App wird Ihnen gleich zu Beginn das Angebot gemacht, einen Account anzulegen. Sollte Sie erst im Nachgang einen Account anlegen wollen, müssen Sie im Menü die Position „Mein Account“ anklicken. Von hier aus werden Sie zu der Anmeldung weitergeleitet.

Nein. Auch ohne einen Account können Sie die Droniq App nutzen. Ihnen stehen in diesem Fall jedoch nicht alle Funktionen zur Verfügung.

Schreiben Sie bitte eine E-Mail an feedback@droniq.de mit dem Betreff „App-Account löschen“. Geben Sie in der E-Mail bitte Ihren Registrierungsnamen sowie die für die Registrierung verwendete E-Mailadresse an. Die Löschung Ihres Accounts wird dann von uns vorgenommen. Nachdem der Account gelöscht wurde, erhalten Sie eine E-Mail unseres Support-Teams.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob die Registrierungsmail in Ihrem Spam-Ordner gelandet ist. Sollte dem nicht so sein, möchten wir Sie bitten, Ihr Passwort zurückzusetzen. Bitte gehen Sie hierzu auf die Option „Passwort zurücksetzen“ und geben Sie ein neues Passwort sein.

Sollte das nicht helfen, kann das ein sehr individuelles Problem sein. Bitte schicken Sie uns diesem Fall eine Mail an feedback@droniq.de mit Angaben zu Ihrem Handymodell, dem Betriebssystem sowie der Information, ob Adblocker installiert sind. Wir schauen uns den Sachverhalt an und kommen schnellstmöglich auf Sie zu.

Fragen zu Anzeigen in der Droniq App

Nein. Die Anzeige bedeutet lediglich, dass Sie sich in einer Flughafen-Kontrollzone befinden. In dieser sind Drohnenflüge möglich, sofern die aktuellen Flugvorgaben eingehalten werden. Zu beachten ist, dass die maximale Flughöhe in zivilen Kontrollzonen 50 Meter beträgt. In militärischen Kontrollzonen ist der Flug grundsätzlich nicht gestattet.

Die Kreise grenzen ein Gebiet mit einem Radius von 1,5 Kilometer um einen Flugplatz ein. In diesem Gebiet ist der private oder gewerbliche Drohneneinsatz generell untersagt.

Informationen zu den einzelnen Vorgaben erhalten Sie über die „Flug erlaubt“/“Flug verboten“ Anzeige im Hauptfenster. Tippen Sie diese an, um auf die Vorgabenübersicht zu gelangen.

Flugvorgaben, die im Rahmen der aktuellen Flugplanung eingehalten werden, sind in Grün angezeigt. Vorgaben, gegen die der Nutzer verstößt und aufgrund derer der Flug nicht als Grün angezeigt wird, werden in Rot markiert. In Orange dargestellt sind generelle Hinweise für den Fernpiloten, die zu beachten sind.

Weiterführende Informationen erhält der Nutzer durch zusätzliches Antippen der Symbole. Die einzelnen Unterüberschriften sind auch hier in Grün (wird aktuell eingehalten), Orange (ist generell zu beachten) und Rot (Verstoß gegen die Regeln) geclustert.

In beiden der genannten Fälle darf der Nutzer mit der Drohne fliegen. Gibt es für den Flug keinerlei Beschränkungen, wird die Validierung in Grün angezeigt.

Muss der Fernpilot während des Flugs noch auf zusätzliche Aspekte, wie z. B. Hindernisse achten, wird die Flugerlaubnis in Orange angezeigt. Durch das Antippen der Anzeige gelangt der Nutzer in die Vorgabenübersicht. Die hier aufgeführten und in Orange eingefärbten Symbole verweisen darauf, auf was der Fernpilot bei dem aktuellen Flug achten muss. Für weiterführende Informationen zu den aufgeführten Informationen muss der Nutzer lediglich die Symbole einzeln antippen.

Die Kacheln informieren den Fernpiloten zu Vorgaben, die während seines Flugs einzuhalten sind. Flugvorgaben, die er bereits einhält, werden in Grün angezeigt. Vorgaben, gegen die der Nutzer verstößt und aufgrund derer der Flug nicht als Grün angezeigt wird, werden in Rot markiert. In Orange dargestellt sind generelle Hinweise für den Fernpiloten, die zu beachten sind.

Beispiel: Kachelfarben

Über diese Anzeige geben Sie an, in welcher Kategorie Sie mit der Drohen starten. Grundlage der Kategorien ist die neue EU-Drohnenverordnung, die mit Blick auf die geplanten Flüge und die genutzten Drohnen detaillierte Angaben dazu macht, in welcher Kategorie Fernpiloten fliegen dürfen.

Weitere Informationen zu den Klassen finden Sie auf unserer EU-Drohnenverordnung-Website.

Die Droniq App bietet die Hintergrundkarten „Standard“, „Dunkel“ und „Satellit“. Zur Auswahl gelangt der Nutzer über das entsprechende Layersymbol. Dieses befindet sich in der Kartenanzeige rechts oben.

Ja. Die Droniq App verfügt hierbei über mehrere Anzeigeoptionen (u.a. kontrollierter Luftraum und Flugbeschränkter Luftraum). Die Anzeigeoption sind in der Droniq App standardisiert aktiviert, können aber zur besseren Übersicht auch einzeln ausgeschaltet werden. Sie gelangen zu der Auswahl über das Kartensymbol. Dieses befindet sich rechts oben im Hauptfenster der Droniq App.

Uns ist der Fehler bereits bekannt und wir arbeiten an der Behebung. Für eine kurzfristige Fehlerbehebung bitte bei der Sprachauswahl kurz auf „Englisch“ umstellen und danach wieder „Deutsch“ auswählen.

Fragen zur Durchführung eines Flugs

Wählen Sie zunächst über die Kartenfunktion der App das Gebiet aus, in dem die Drohne fliegen soll. Über die Suchfunktion (angezeigt durch ein Lupensymbol) können Sie auch den genauen Ort eingeben, an dem der Flug starten soll. Um das Gebiet möglichst genau einzugrenzen, bietet die App in dem unterhalb der Karte angezeigten Menü mehrere Einzeichnungsfunktion via Radius, Polygon oder freie Strecke.

In dem Menü unterhalb der Karte werden zudem weitere, für die Flugvalidierung notwendigerweise anzugebende Parameter aufgeführt. Dazu gehören die für den Flug geplante maximale Flughöhe, die geplante Flugdauer, die eingesetzte Drohne sowie die für den Flug geplante Kategorie.

Sind alle Parameter eingegeben, prüft die App, ob ein Flug in dem ausgewählten Bereich möglich ist. Nach kurzer Zeit erhält der Nutzer ein Feedback, ob der Flug erlaubt ist (grüne Anzeige), oder verboten ist (rote Anzeige). Im Falle, dass der Flug stattfinden kann, der Fernpilot dabei aber Vorgaben bei seinem Flug berücksichtigen muss, wird ihm in Orange die Information „Achtung“ angezeigt.

Wenn Sie die Rückmeldung erhalten haben, dass der geplante Flug erlaubt ist und losfliegen möchten, betätigen Sie das Anzeigefenster „Jetzt fliegen“. Dieses wird in der Droniq App auf dem Hauptbildschirm, im unteren Bereich der Karte, angezeigt.

Der vom Fernpilot genutzte Luftraum wird für den Zeitraum seines Flugs in der App sichtbar und andere Nutzer werden bezüglich eines stattfindenden Flug gewarnt.

Schritt für Schritt Anleitung zur Nutzung der Droniq App

Um die Droniq App für die Flugplanung und Flugdurchführung zu nutzen, benötigen Sie einen Nutzeraccount. Eine entsprechende Registrierung wird beim ersten Start der Droniq App angeboten, kann aber auch im Menü (Symbol mit drei Punkten im unteren Bereich des Hauptfensters) unter der Option „Mein Account“ nachgeholt werden.

Für die Flugplanung müssen Sie angeben, mit welcher Drohne Sie fliegen. Eine erste Abfrage findet im Rahmen der Registrierung statt. Die Anmeldung mehrerer Drohnen ist ebenfalls möglich. Die Drohnen können jederzeit unter dem Pilotensymbol und dem Reiter „Konfigurationen“ eingesehen, angepasst und erweitert werden.

Kann man bei der Drohnenanmeldung auch einen Eigenbau anmelden?
Ja, das geht! Unter „Marke auswählen“ kann man sich eigene Marken (z.B. Eigenbau) auswählen.

Wird nach der Anmeldung der Drohne automatisch die zugehörige Klasse angezeigt?
Nein. Sie müssen Ihre Drohne anmelden und anschließend manuell die entsprechende Klasse auswählen. Mehr zu den Klassen finden Sie hier.

Die Flugplanung findet über das Hauptfenster der Droniq App statt. Über den hier dargestellten Kartenausschnitt können Sie per Fingerdruck die geplante Position für den Drohnenflug auswählen. Sobald Sie die Karte antippen, erscheint ein Kreis um den angetippten Punkt. Der Kreis gibt den aktuellen Radius an, in dem Sie die Drohne fliegen lassen können. Sie können den Radius jederzeit anpassen.

Im Hauptfenster müssen Sie dazu nur auf die im unteren Menü angezeigte Einzeichnungsfunktion gehen. Diese befindet sich unterhalb der Drohnenauswahl. Möchten Sie das zu befliegende Areal lieber per Hand festlegen, stehen hier entsprechende Einzeichnungsfunktionen zur Verfügung.

Legen Sie nach Auswahl des geplanten Flugareals die weiteren, für den Flug benötigten Parameter fest. Diese befinden sich in der unteren Anzeige des Hauptfensters. Zu den Parametern zählen die maximale Flughöhe, die geplante Flugdauer und die Flugklasse, in der Sie sich befinden. Bitte wählen Sie darüber hinaus noch die Drohne aus, mit der Sie den Flug durchführen möchten.

Nachdem alle Parameter eingegeben sind, prüft die App darauf aufbauend, ob der Drohnenflug erlaubt ist oder aber gegen Auflagen verstößt. Ist der Flug freigegeben, ändert sich die in Rot unterlegte Anzeige „Flug verboten“ auf dem Hauptbildschirm in das Grün unterlegte „Flug erlaubt“ oder das Orange unterlegte „Achtung“.

Die Anzeige „Flug freigegeben“ signalisiert, dass Sie die Drohne im Rahmen des aktuellen Flugs ohne Einschränkungen fliegen können. Die Anzeige „Achtung“ weist daraufhin, dass Sie während des Flugs einige Punkte im Rahmen des Flugs berücksichtigen müssen. Tippen Sie mit dem Finger auf die Anzeige „Achtung“, um zu der Vorgabenübersicht zu gelangen. Die im Rahmen des aktuellen Flugs zu beachtenden Informationen sind in Orange aufgelistet. Tippen Sie auf eines der Symbole, um weiterführende Informationen zu erhalten.

Sie können im Rahmen der Planung jederzeit den Flug mittels der zur Verfügung stehenden Parameter ändern. Die Droniq App prüft im Anschluss, ob der Flug unter Einhaltung aller Regularien stattfinden kann.

Betätigen Sie nach der Flugerlaubnis die Anzeige „Jetzt fliegen“ bzw. „Achtung“. Im Anschluss werden Sie im Rahmen einer „Take-off“-Information noch einmal gefragt, ob Sie abheben möchten. Sie starten den Flug, indem Sie auf „Ja“ tippen.

Die App wechselt daraufhin in den Flugbildschirm und zeigt Ihnen ausschließlich den aktuellen Kartenbereich an. Im oberen Bereich des Handydisplays gibt Ihnen eine Zeitanzeige Rückschluss darauf, wie lange Sie bereits fliegen.

Sie beenden den Flug, in dem Sie im Flugbildschirm auf den Punkt „Landen“ drückt. Dieser befindet sich im unteren Bildschirmbereich.

Wenn Sie den Flug beenden, gelangen Sie automatisch in den Bewertungsbildschirm. Hier erhalten Sie Informationen über Abflug-, Lande- und Flugzeit. Daneben können sie anhand der dargestellten Smileys den Flug bewerten. Weiterhin können Sie den Flug mit einem Operationsnamen versehen und unter dem Menüpunkt „Beschreibung“ weitere Informationen zu dem Flug angeben. Die Aufzeichnungen landen in Ihrem Logbuch.

Rufen Sie dazu über das Hauptmenü Ihr Logbuch auf. Sämtliche durchgeführten Flüge sind hier aufgelistet.

Fragen zu Daten, Datennutzung und Haftung

Für die Registrierung wird die E-Mailadresse sowie der Vor- und Nachname des Nutzers benötigt. Andere Angaben, wie z. B. die Adresse, sind optional.

Weitere Daten werden zur Anmeldung von Drohnen in der Droniq App notwendig. Auch hierfür braucht es nur wenige Angaben. Diese beschränken sich auf die Drohnenmarke, die Serie der Drohne sowie deren Abfluggewicht. Andere Angaben, wie z. B. Serienkennung sind optional.

Sofern erlaubt wird die GPS-Position des Nutzers verwendet, um seinen aktuellen Standort zu bestimmen. Darüber hinaus werden nur im Rahmen der Installation Daten gespeichert, beispielsweise zu der Version des Betriebssystems.

Die Daten werden genutzt, um die Droniq App hinsichtlich ihrer Funktionalität kontinuierlich zu verbessern und so die Sicherheit der sie nutzenden Fernpiloten weiter zu erhöhen.

Die Datenspeicherung erfolgt über die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, einer der beiden Mütter der Droniq GmbH.

Ja. Die Server zur Datenspeicherung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH befinden sich in Langen bei Frankfurt.

Der Steuerer eines unbemannten Fluggerätes ist für den Betrieb seines unbemannten Fluggerätes verantwortlich. Die Droniq GmbH übernimmt daher keine Haftung für verkehrte Validierungen. Die für die Funktion der App benötigten Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen von der Droniq GmbH zusammengestellt. Mehr Informationen hierzu finden Sie in den Nutzungsvereinbarungen der Droniq App, Kapitel 7.

Fragen zur Installation der App, Systemvoraussetzungen, Updates und Kosten

Die Droniq App gibt es für iOS sowie für Android-Geräte. Sie kann über den Apple App Store sowie über den Google PlayStore bezogen werden.

Wird die Droniq App über ein Apple-Gerät verwendet, braucht der Nutzer mindestens iOS 8.0 oder höher. Bei Android Geräten braucht der Nutzer mindestens Android 4.4.

Die Bestätigungsmail wird an die von Ihnen im Rahmen der Registrierung angegebene E-Mailadresse geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Spam-Ordner, sofern die E-Mail nicht im Posteingang erscheint. Sollte sich auch hier keine E-Mail befinden, wenden Sie sich bitte an unseren Support.

Nein, eine zeitliche Verzögerung wird es nicht geben. Die Migration der Daten findet zum Launch der App statt. Sobald Sie sich bei der App angemeldet haben, sollten Ihre bisherigen Daten auch darin migriert sein.

Die Droniq App wird im Rahmen von Aktualisierungen kontinuierlich verbessert und durch neue Funktionen erweitert. Über die Feedbackfunktion können Sie auch gerne Vorschläge machen.

Die Droniq App kann kostenlos über den Apple App Store sowie über den Google Play Store bezogen werden. Es fallen lediglich die im Rahmen der Nutzung von Apps üblichen Datenübertragungskosten an.

Es wird zukünftig insbesondere für BVLOS-Flüge eine kostenpflichtige Pro-Version geben, die auch eine Live-Luftlage beinhaltet. Wir halten Sie dazu informiert.

Einladung zum nächsten kostenfreien DRONIQlive am 29.01.2026

Der Drohnenmarkt 2025/2026: Viele Fortschritte sind angestoßen, aber zentrale Fragen bleiben offen. In der nächsten DRONIQlive-Webinar-Ausgabe werfen wir einen klaren Blick auf die Entwicklung des vergangenen Jahres, bestehende Baustellen und den Ausblick auf 2026.

Moderator Alexander Tummes spricht darüber mit Carsten Konzock (LBA), Jan Schönberg (Drones) und Jan-Eric Putze (Droniq).