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Projekt

CORUS XUAM

Demonstration von U-Space-Lösungen im Rahmen von Flugdemonstrationen

CORUS-XUAM ist ein von SESAR finanziertes EU-Projekt, das sich mit der Implementierung von Urban Air Mobility (UAM)-Lösungen innerhalb von U-Spaces befasst. Notwendige Betriebsverfahren und -anforderungen (ConOps) unter Berücksichtigung von Sicherheit, Effizienz und sozialer Akzeptanz werden im Rahmen von CORUS-XUAM entwickelt. Ein Kernelement des Projekts ist die Durchführung von sechs Demonstrationen in verschiedenen europäischen Ländern.

Analyse

wie effizienter Passagier- und Frachtverkehr zwischen städtischen Ballungsräumen & großen Flughäfen erfolgen kann.

Durchführung

von physisch und virtuellen Demonstrationsflügen inkl. Erweiterung bestehender Routen für UAM-Einsätze samt Einrichtung eines U-Space-Korridors

Testung

des Zusammenspiels konventioneller und unbemannter Flugverkehrs-Management-Systeme (ATM und UTM)

Projektlaufzeit

Projektstart: Januar 2021 Projektende: April 2023

Projektwebsite

Weitere Informationen zum Projekt CORUS XUAM erhalten Sie hier: https://corus-xuam.eu

Das Ziel

Das EU-Projekt CORUS-XUAM demonstriert U-space-Lösungen zur Unterstützung des Urban Air Mobility (UAM) Flugbetriebs und entwickelt die erforderlichen Betriebsverfahren und -anforderungen (ConOps) unter Berücksichtigung von Sicherheit, Effizienz und sozialer Akzeptanz.

CORUS-XUAM wird umfassende Fachgespräche mit den U-space-Stakeholdern beinhalten. In einem ersten Schritt werden die U-space Betriebskonzepte (ConOps) aktualisiert. Hierbei wird die Integration von Drohnen in die derzeit von bemannten Flugzeugen genutzte Lufträume (Very Low Level und darüber) adressiert, die Definitionen von U-space-Services verfeinert und neue U3/U4-Services identifiziert.

Die Kernaufgabe des Projekts ist neben der Ausarbeitung der theoretischen Grundlagen die Durchführung von sechs Flugdemonstrationen in sieben europäischen Ländern. Zusätzlich zu den Demonstrationen wird die Effektivität der vorgeschlagenen U-space-Verfahren und -Dienste validiert. Dabei werden die wichtigsten Ergebnisse bis zum Ende des Projekts in den überarbeiteten ConOps Berücksichtigung finden.

Die Umsetzung

Im Rahmen eines der sechs Very Large Demonstration (VLD), in dem die Droniq vertreten war, wurde u.a. mit der VoloDrone von Volocopter erstmals zwei Forschungsszenarien für urbane Gebiete in London und Frankfurt/Main geflogen. Die Flugdemonstrationen fanden im Nationalen Versuchszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme des DLR am Flughafen Magdeburg-Cochstedt statt.

Die von Volocopter entwickelte VoloDrone kann bis zu 200 Kilogramm Fracht im rein elektrischen Flug über eine Entfernung von bis zu 40 Kilometern befördern.

Im Mittelpunkt standen dabei die digitale Kommunikationsschnittstelle für ATM/UTM, einschließlich des Notfallmanagements bei unvorhergesehenen Konfliktszenarien, sowie mögliche Routing- und Air Traffic Management-Lösungen. Die Flugversuche in Cochstedt simulierten ein Lufttaxi-Szenario für die Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und den großen Flughäfen in den Metropolregionen London und Frankfurt/Main.

Ein ADAC EMS-Hubschrauber diente in einem der Szenarien als Beispiel für ein priorisiertes Emergency Medical Services (EMS) Flugzeug. In den Szenarien wurden die Fluganforderung, Flugplanung und Flugdurchführung vom Start bis zur Landung ferngesteuert/automatisiert. Das multinational kooperierende Forschungsteam aus DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, DLR, Droniq, NATS und Volocopter präsentierte diese Flugversuche am 30. November 2022 den geladenen Gästen.

Unser Beitrag

Droniq leitet das deutsche und englische Arbeitspaket mit dem Hauptziel der Optimierung städtischer Flugroutenstrukturen von Flughäfen zu städtischen Ballungsräumen. Unter anderem hat Droniq den Betrieb in Cochstedt für die beiden Demonstratoren organisiert und mit Tracking Devices sowie Systemen zur bodengestützten Luftlagedarstellung unterstützt.

Projektpartner

EUROCONTROL

DFS Deutsche Flugsicherung

DLR

DRONIQ

NATS

VOLOCOPTER

Fördergeber

SESAR

Eingesetzte Produkte

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