FAQ

UNTERNEHMEN

Droniq versteht sich als führende digitale Plattform für die unbemannte Luftfahrt, um sinnvolle professionelle Drohnenflüge sicher und im Einklang mit den geltenden Regularien zu ermöglichen. Dazu verbinden wir in der Droniq GmbH das Luftfahrt-Know-how der DFS mit der Mobilfunk-Kompetenz der Telekom. Droniq bietet mit dem UAS Traffic Management System (UTM) basierend auf innovativer Mobilfunktechnologie eine Lösung, die Drohnen sicher und nachhaltig in den Luftraum integriert und Flüge außerhalb der Sichtweite ermöglicht.

Mit dem Gemeinschaftsunternehmen Droniq GmbH entstand Anfang 2019 eine gemeinsame Firma zwischen DFS und Telekom. Geschäftsziel ist die Erbringung, Vermarktung und der Vertrieb von Dienstleistungen für Drohnen und andere unbemannte Luftfahrzeuge in Europa. Seitens der DFS hält die Tochtergesellschaft DFS International Business Services GmbH (DFS IBS) 51 Prozent der Anteile, die Deutsche Telekom ist über ihre Gesellschaft Telekom Innovation Pool GmbH mit 49 Prozent beteiligt.

Geschäftsführer der Droniq GmbH ist seit dem 1. Januar 2019 Jan-Eric Putze, zuvor Geschäftsführer der R. Eisenschmidt GmbH. Ebenfalls Geschäftsführer seitens der Telekom ist Ralph Schepp, bisher Vice President für Technologieinnovation bei der Telekom AG.

Jan-Eric Putze ist Bankfachwirt, Verkehrspilot und Fluglehrer und trat 2007 als Consultant in die DFS ein. 2014 wechselte er zur R. Eisenschmidt GmbH und hatte dort seit 2016 die Geschäftsführungsposition inne.

Ralph Schepp ist Diplom-Kaufmann und seit mehr als 15 Jahren in der IT und Telekom-Branche tätig. Innerhalb der Deutschen Telekom AG führte er zuletzt die Bereiche Technologie- und Spektrum-Strategie für die Gruppe.

Die Droniq GmbH hat ihren Sitz am Europaturm in Frankfurt (Anschrift: Ginnheimer Stadtweg 88, 60431 Frankfurt).

DFS und Deutsche Telekom starteten im September 2016 das Forschungsprojekt „Connected Drones". Ziel war die sichere und effiziente Integration von unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aircraft Systems, UAS) im bodennahen Luftraum mittels Mobilfunk. Mithilfe verschiedener Tests wurde bewiesen, dass über das Mobilfunknetz unbemannte Fluggeräte auch außerhalb der Sichtweite des steuernden Piloten geortet und überwacht werden können. Für die Darstellung und Verarbeitung der Positionsdaten der Fluggeräte entwickelte die DFS ein UAS Traffic Management System (UTM). Dieses basiert auf dem Flugsicherungssystem PHOENIX, das weltweit im Flugsicherungssektor im Einsatz ist. Die DFS gilt in Europa als richtungsweisend im Bereich UTM-Entwicklung. „Connected Drones“ wurde zudem mit dem Mobilitätspreis 2018 ausgezeichnet. Das Projekt wurde mit der Gründung der Droniq GmbH am 17.12.2018 erfolgreich abgeschlossen.

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das mit seinen rund 5.400 Mitarbeitern (Stand 31.12.2018) für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf sorgt. Die rund 2.000 Fluglotsen leiten täglich bis zu 10.000 Flüge durch den deutschen Luftraum, im Jahr sind es ca. drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. www.dfs.de

Die Deutsche Telekom AG gehört mit rund 178 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 20 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden, integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Sie bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2018 hat sie mit weltweit rund 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 75,7 Milliarden Euro erwirtschaftet – rund 66 Prozent davon außerhalb Deutschlands. (Stand 31.12.2018) www.telekom.com

DRONIQ APP (vorher DFS Drohnen APP)

Die Droniq App wird zum Jahreswechsel veröffentlicht.

Die Droniq App gibt es für iOS sowie für Android-Geräte. Sie kann über den Apple App Store sowie über den Google PlayStore bezogen werden.

Nein, es fallen keine Kosten an.

Nein, die Droniq App kann kostenlos über den Apple App Store sowie über den Google Play Store bezogen werden.

Sämtliche bisherige Funktionen der DFS Drohnen App bleiben in der neuen Droniq App erhalten.

Darüber hinaus ist die Droniq App konform mit der neuen EU-Verordnung und berücksichtigt die damit einhergehenden Vorschriften und Anforderungen für den Drohnenflug.

Außerdem enthält die Droniq-App neue Features, um die Piloten bei ihrem Drohnenflug noch umfangreicher zu informieren und so den sicheren Drohnenflug weiter voranzutreiben. Dazu zählt unter anderem die Funktion, Operationen künftig über die App zu planen.

Die Droniq-App wird kontinuierlich aktualisiert, um neue EU-Regulierungen und damit einhergehende Anforderungen mit einzubeziehen. Regelmäßige Updates versorgen die Nutzer zudem mit weiteren Inhalten.

Die DFS Drohnen App wird zum Jahresende 2020 nicht weiter aktualisiert – für die Richtigkeit der dort dargestellten luftraumrechtlichen Informationen kann die DFS dann keine Gewähr mehrübernehmen. Bestehende Nutzer-Accounts werden inaktiv.

Um Ihnen den Wechsel zur Droniq App so einfach wie möglich zu machen, haben Sie die Möglichkeit, Ihr komplettes Nutzerprofilinklusive angelegter Drohnen und im Logbuch gespeicherte Flüge in die App zu migrieren. Sämtliche registrierte Nutzer der DFS Drohnen App erhalten von der DFS dazu per Mail entsprechende Migrationsangebote.

UTM-SERVICE

Die Droniq bietet ein Servicepaket für Drohnenflüge außerhalb der Sichtweite im Einklang mit den Regularien. Dazu stellen wir das deutschlandweit erste vollumfänglich einsatzfähige UAS Traffic Management System (UTM) zur Verfügung, um Drohnen sicher und effizient in den Luftraum zu integrieren.

Das UTM von Droniq kann von folgenden Kunden genutzt werden:

• Gewerbliche Steuerer

• Steuerer, die außerhalb der Sichtweite fliegen (z. B. bei Trasseninspektionen, Pipeline-Befliegungen etc.)

• Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Feuerwehr-, Polizei- und Rettungskräfte bzw. deren Einsatzleiter und/oder Leitstellen (z. B. bei Rettungseinsätzen)

• Behörden, die mithilfe des UTMs in digitaler Form Aufstiegsgenehmigungen erteilen, aber auch selbst Flugverbotszonen definieren können (z. B. während Großveranstaltungen)

• Nutzer aus dem Umfeld der allgemeinen Luftfahrt, für die eine Luftlagedarstellung bis zum Boden interessant ist.

Für alle Phasen des Flugs (Pre-Flight, In-Flight und Post-Flight Phase) bietet das UTM maßgebliche Leistungen zum sicheren Betrieb von UAS im Luftraum.

In der Pre-Flight Phase kann sich der Operateur im UTM registrieren, seine Mission planen und diese gegenprüfen (Sind Flugverbotszonen / Luftraumbeschränkungen vorhanden? Gibt es andere angemeldete Flugbewegungen? Benötige ich eine Aufstiegsgenehmigung oder eine SORA?).

In der In-Flight Phase kann der Operateur seine Drohne in Echtzeit tracken und andere Luftfahrzeuge in einer kombinierten Luftlagedarstellung beobachten, auch die, die sich außerhalb der Sichtweite des Nutzers befinden (bemannte sowie im UTM registrierte unbemannte). Außerdem erhält er nach Bedarf Echtzeitdaten wie Fotos oder Videos.

Die UTM-Komponenten der Post-Flight Phase helfen bei der Auswertung und Nachbereitung des Flugs (z. B. Pflege des Logbuchs, Incident Management, Batteriemanagement).

Es gibt verschiedene, leistungsabhängige Preismodelle, die je nach Flugvorhaben (erforderliches Datenvolumen, Länge der Flugstrecke, Häufigkeit der Flüge, erforderliche Hardware) variieren. Der Einstiegspreis für den UTM-Service liegt auf den Monat umgerechnet bei 125,- Euro pro Nutzer. Abgerechnet wird diese UTM Nutzungslizenz jährlich oder halbjährlich.

Das HOD wird mit einer lebenslangen FLARM®-Lizenz verkauft. Im Verkaufspreis ist weiterhin die Datenkonnektivität für das erste Jahr ab Kaufdatum enthalten. Ab dem zweiten Jahr wird eine jährliche Servicepauschale von 80,- Euro pro Gerät erhoben, die u.a. Firmwareupdates beinhaltet. Je nach Bestellmenge gibt es Nachlässe auf den Listenverkaufspreis von 2.300,- Euro pro Gerät.

Gewerbliche und öffentliche Kunden können das HOD für Testvorhaben auch für eine begrenzte Zeit mieten. Insbesondere für regelmäßige Einsätze und BVLOS Flüge ist es sinnvoll, das Gerät fest in Ihr Fluggerät zu verbauen. Bitte sprechen Sie uns an, damit wir Ihnen die auf Ihren Bedarf zugeschnittene Lösung anbieten können!

Die Lieferzeiten variieren und sind abhängig vom gewünschten Servicepaket und dem Reifegrad Ihres Vorhabens. Handelt es sich um eine Standardbestellung (1 UTM-Zugang und 1 HOD) können wir Soft- und Hardware in der Regel innerhalb von wenigen Tagen in Deutschland zur Verfügung stellen.

Der UTM-Service enthält zum einen das HOD. Dieses wird Ihnen zusammen mit einer Powerbank für die unabhängige Stromversorgung, allen nötigen Antennen sowie Material zur Anbringung am Fluggerät geliefert. Ebenso erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Befestigung des HOD am Fluggerät und der optimalen Ausrichtung der Antennen.

Das Hook-on-Device (HOD) ist ein Gerät zur Übertragung der eigenen Positionsdaten für UAS. Das HOD kann aufgrund seines geringen Gewichts an jedem Fluggerät befestigt werden. Es besteht aus einem LTE-Modem mit integrierter SIM-Karte und überträgt seine aktuelle GNSS-Position per LTE an das UAS Traffic Management System (UTM) der DFS Deutsche Flugsicherung. Das Gerät ist in der Lage FLARM®- und ADS-B-Signale des umliegenden Flugverkehrs zu erfassen und dieses zusätzlich zur eigenen Position an das UTM zu senden. Die eigene Position sowie relevanter Flugverkehr im Nahbereich werden dem Fernpiloten gesamthaft webbasiert über den UTM-Tracker angezeigt. Gleichzeitig sendet das HOD seine Position über FLARM® aus. So wird das Fluggerät auch für andere Verkehrsteilnehmer im Nahbereich, die FLARM® nutzen, sichtbar. Das HOD kann vor allem bei Flügen außerhalb der Sichtweite (BVLOS) eingesetzt werden. Damit hat der Steuerer immer ein aktuelles Bild über alle Flugbewegungen in der Nähe seines Fluggeräts. Aber auch bei Flügen in kleinerem Radius, die aber in städtischem oder flugverkehrsreichem Gebiet (z.B. in Nähe eines Flughafens) stattfinden, ist die Nutzung eines HODs sinnvoll für eine sichere Flugdurchführung.

Die mobile Verkehrsempfangsstation (Ground-Based Situational Awareness System, GBSAS) dient der Unterstützung von UAS-Operationen und liefert dem Anwender ein Luftlagebild im Gebiet um den Einsatzort. Die mobile Station empfängt FLARM® und ADS-B Signale (Automatic Dependent Surveillance – Broadcast), die von Segelflugzeugen, Hubschraubern, Motorflugzeugen oder weiteren Luftverkehrsteilnehmern im Luftraum ausgesandt werden. Diese Signale werden per LTE in das UAS Traffic Management System (UTM) der DFS Deutsche Flugsicherung eingespeist. Mit einem UTM-Webzugang von Droniq kann sich der Fernpilot alle Daten gesamthaft anzeigen lassen. Damit steht dem UAS-Steuerer permanent eine aktuelle Darstellung des Flugverkehrs im Nahbereich seines UAS-Betriebs zur Verfügung. Insbesondere bei UAS-Flügen außerhalb der Sichtweite des Steuerers (BVLOS) unterstützt das System die Luftraumbeobachtung und das Ausweichen vor anderen Luftfahrzeugen. Bei einem Betrieb in Verbindung mit einem Droniq Hook-on-Device erhöht die redundante Kommunikation von LTE und FLARM® die Sicherheit für den Anwender. Ein GBSAS kann mobil oder stationär bei Droniq erworben werden. Die mobilen Geräte haben eine unabhängige Stromversorgung und können beispielsweise entlang einer Flugstrecke aufgestellt werden. Die stationären Geräte sind wetterfest und benötigen eine externe Stromversorgung. Ihr Einsatz ist sinnvoll, wenn ein bestimmtes Gebiet dauerhaft im BVLOS-Betrieb beflogen werden soll.

Der Service der Droniq wird von eigenen Mitarbeitern entwickelt, ebenso stehen bei Fragen zur UTM-Entwicklung oder der Mobilfunkkonnektivität die Experten von DFS und Telekom zur Verfügung. Das UTM wird maßgeblich von der DFS und dem belgischen Software-Unternehmen Unifly entwickelt.

Das HOD und der UTM-Service wird bereits von verschiedenen Kunden im Bereich Energieversorgung, Chemie oder Bauwirtschaft genutzt. Ebenso kam es bei verschiedenen Forschungsprojekten zum Thema Drohnenflug zum Einsatz. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite „Droniq Inside“

TRAINING & SCHULUNG

Sowohl private als auch gewerbliche Drohnenpiloten mit einer Drohne von mehr als 2 kg Abfluggewicht brauchen nach der aktuellen Luftverkehrsverordnung einen Kenntnisnachweis. Ein Drohnenführerschein wird zudem benötigt, um bei einer Landesluftfahrtbehörde Ausnahmen von ansonsten verbotenem Betrieb zu beantragen, eine Aufstiegserlaubnis für Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 5 kg zu erhalten oder eine Allgemeinverfügungen nutzen zu können.

Das Online-Training von Droniq unterstützt Sie optimal bei der Vorbereitung auf den Kenntnisnachweis. Sie können unabhängig von Zeit und Ort die Lerninhalte durcharbeiten und Ihr Wissen mittels eines Vorabtests überprüfen und festigen.

Nachdem Sie das Online-Training von Droniq gebucht haben, erhalten Sie in einer Mail die Zugangsdaten zur Online-Akademie. Hier können Sie die Lerninhalte gemäß Ihrer eigenen Zeiteinteilung und nach persönlichem Lerntempo durcharbeiten. Am Ende jedes Themengebiets folgt eine kurze Zusammenfassung, um zu testen ob der Lernstoff sitzt. Nachdem alle Lerninhalte durchgearbeitet wurden kann der Kunde sein Wissen anhand von Beispielfragen aus den prüfungsrelevanten Themengebieten selbst überprüfen.

Droniq bietet die Prüfungen zum Drohnenführerschein aktuell als Präsenzprüfung in den Unternehmensräumlichkeiten in Frankfurt und weiteren Standorten in der Deutschland an. In der Regel findet einmal pro Monat ein Prüfungstermin statt. Möchten Sie sich für eine Prüfung anmelden, kontaktieren Sie uns möglichst frühzeitig unter info@droniq.de.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Prüfung ein Führungszeugnis nach §30 Abs.1 des Bundeszentralregistergesetzes benötigen. Dieses Führungszeugnis kann auch online unter wwwh.fuehrungszeugnis.bund.de beantragt werden. Das vorzulegende Führungszeugnis darf nicht älter als 6 Monate sein. Dies sollten Teilnehmer jetzt schon beantragen und zum Prüfungstermin vorlegen. Zusätzlich müssen die Teilnehmer vor der Prüfung mit einem von Droniq bereitgestellten Formular bestätigen, dass gegen sie kein aktuelles Ermittlungsverfahren läuft.

Die Prüfung zum Kenntnisnachweis besteht aus 51 Fragen, die zufällig aus einem Pool von 255 möglichen Fragen gezogen werden. Dabei werden die Themengebiete Luftrecht, Meteorologie und Flugbetrieb & Navigation behandelt. Sie müssen in jedem der drei Themengebiete 75% der Fragen richtig beantworten, um die Prüfung zu bestehen. Werden in einem Themengebiet 75% nicht erreicht, gilt die gesamte Prüfung als nicht bestanden und muss komplett wiederholt werden. Dies sind mögliche Prüfungsfragen:

Luftrecht:

Wie lange ist eine Allgemeinerlaubnis zum Aufstieg von UAS maximal gültig?

A: 6 Monate

B: 2 Jahre

C: unbefristet

Die richtige Antwort ist B

Meteorologie:

Welches Risiko besteht bei einem UAS-Aufstieg durch Nebel?

A: Veränderte aerodynamische und statische Verhältnisse durch unterkühlte Wassertropfen

B: Nebel hat keinen Einfluss auf das UAS

C: Verlust des Sichtkontaktes und Gefahr von Kurzschlüssen der elektrischen Komponenten

Die richtige Antwort ist C

Flugbetrieb & Navigation:

Was hilft dem Steuerer, das UAS und die Ausrichtung zu erkennen?

A: Unterschiedlich große Propeller bzw. Tragflächen

B: Laute Motoren- und Propellergeräusche

C: Auffällige Farbgestaltung und helle Beleuchtung

Die richtige Antwort ist C

Die Prüfung zum Drohnenführerschein kostet 129,- Euro (inkl. MwSt.). Wir empfehlen die Prüfung in Kombination mit dem Online-Training für insgesamt 179,- Euro (inkl. MwSt.).

Für Unternehmen und größere Gruppen bietet Droniq spezielle Paketlösungen an. Unternehmen aus allen Geschäftsbereichen können bei Droniq genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Praxistrainings, Präsenzkurse, Online-Trainings als auch Präsenzprüfungen buchen. Darüber hinaus bietet Droniq spezielle Kurse für Organisationen an, die mit der Abwehr von Gefahren und Sicherheitsaufgaben betraut sind, wie z. B. BOS Kräfte (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Die Präsenzveranstaltungen können sowohl bei Droniq, als auch in eigenen Räumlichkeiten stattfinden. Sprechen Sie uns einfach an!

Drohnensteuerer aus dem Bereich BOS (Behörden und Organisation mit Sicherheitsaufgaben) wie von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind – wenn sie Drohnen im Rahmen ihres Einsatzes nutzen – von vielen gesetzlichen Regelungen, die für kommerzielle Drohnenpiloten gelten, ausgenommen. Trotzdem empfiehlt es sich, die Einsatzkräfte einheitlich für den Drohnenbetrieb zu schulen. Hierfür bietet Droniq verschiedene Paketlösungen an, die sich an den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) orientieren.

Das Praxistraining dauert in der Regel einen Tag. Im ersten Schritt wird die Flugplanung durchgeführt. Dies umfasst die luftrechtliche Beurteilung der Aufstiegsstelle, ein NOTAM- und Wetter-Briefing, eine Einweisung in die praktischen Flugübungen sowie kurze Eingewöhnungsflüge in einem Simulator. Danach folgt die Flugvorbereitung: Die Aufstiegsstelle muss abgesichert und die Fluggeräte vorbereitet werden. Dann üben die Teilnehmer praktische Flugübungen wie Start & Abheben, Steig- oder Schwebeflug und das Abliegen bestimmter Flugmuster wie z.B. eine liegende Acht. In einer abschließenden Befähigungsprüfung überprüfen die Droniq-Experten den Lernerfolg der Teilnehmer.

Droniq verfügt über eine eigene Drohnen-Flotte, in der die gängigen Modelle vertreten sind. Diese kann für das Praxistraining genutzt werden, ebenso ist es selbstverständlich möglich, ein eigenes Fluggerät mitzubringen.

BERATUNG & GUTACHTEN

Welche gesetzlichen Regelungen für den Betrieb von Drohnen zu beachten sind, regelt die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO). Die Verordnung ist am 6. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 7. April in Kraft getreten. Dort sind die Kennzeichnungspflicht, Kenntnisnachweis sowie der erlaubnispflichtige oder verbotene Betrieb von Drohnen geregelt. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Für den Drohnenbetrieb in Verbotszonen oder in bestimmten Höhen benötigt der Steuerer in der Regel eine Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde. Ob eine Aufstiegsgenehmigung nötig ist und welche Landesluftbehörde hierfür kontaktiert werden muss, kann über die DFS-Drohnen App abgefragt werden. Diese App ist in den App-Stores von Apple und Google kostenfrei erhältlich. Die App beantwortet die Frage „Wo kann ich fliegen?“ und ist einfach zu bedienen. Interaktives Kartenmaterial aus amtlichen Quellen und der DFS zeigt für jeden Standort in Deutschland an, welche Regeln dort zu beachten sind. So informiert die App über Gebiete und Einrichtungen, die nicht oder nur eingeschränkt überflogen werden dürfen (z.B. Flughäfen, Krankenhäuser, Industrie- und Energieanlangen oder Naturschutzgebiete). Darüber hinaus bietet die App mit einer Logbuch-Funktion eine Übersicht über bereits durchgeführte Flüge. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der DFS

Zunächst prüfen die Droniq-Experten, welche Auflagen – wie beispielsweise eine Aufstiegsgenehmigung – für Ihren geplanten UAS-Flug gelten. Sollte eine Genehmigung erforderlich sein, prüfen wir als nächstes, ob vor der Antragstellung eine gesonderte Risikoanalyse (SORA, von engl. Specific Operations Risk Assessment) sowie eine Betriebsbeschreibung (ConOps, Concept of Operations) vorliegen müssen. Sollte dies nicht nötig sein, führen wir gemeinsam mit Ihnen die Antragstellung durch.

Sofern eine SORA oder ein ConOps für Ihren Flug nötig ist, unterstützen wir Sie auf Basis Ihrer individuellen Vorkenntnisse und Anforderungen bei der Erstellung. Zusätzlich können wir Sie auf Wunsch auch für zukünftige Antragstellungen schulen und qualifizieren. Bei Bedarf helfen wir Ihnen anschließend bei der Auswahl von Drohnen, Technik und Personal sowie beim Erhalt der Flugverkehrskontrollfreigabe durch die Flugsicherung, der Missionsplanung oder sonstiger Kommunikation mit Behörden.

SORA (Specific Operations Risk Assessment) ist eine Risikobewertung für den Einsatz von UAS. SORA wird als mehrstufiger Prozess der Risikobewertung genutzt und soll der Verbesserung der Sicherheit durch den Einsatz von Drohnen bewirken. Das Risikomanagement dient der Identifizierung und Eindämmung von Gefahren für Personen am Boden, anderen Luftverkehr und kritische Infrastruktur. In der SORA werden Kriterien wie Einsatzgebiet, Luftraum, genutztes Fluggerät, Einsatzzweck und Kenntnisse des Steuerers berücksichtigt. Eine SORA ist nötig, wenn eine Allgemeinerlaubnis oder ein vereinfachtes Verfahren für den geplanten Drohnenflug nicht möglich sind.

Das ConOps (Concept of Operations), auch Einsatzbeschreibung oder Betreiberkonzept genannt, ist ein Bestandteil der SORA und umfasst u. a. Informationen über die Organisation, die Steuerer, das UAS sowie eine kurze Betriebsbeschreibung. Der Umfang des ConOps leitet sich aus der Berechnung der Risikoklassen aus der SORA ab und wird benötigt, sofern eine SORA für den Drohnenflug verlangt wird.

Für unsere Beratungsleitung arbeiten wir mit einem Tagessatz ab 1.500,- Euro für unsere Experten, der aufwandsabhängig abgerechnet wird.

Unsere Beratungsleitung ist in der Regel innerhalb von 14 Tagen ab Auftragsbestätigung verfügbar. Dies ist abhängig von dem jeweiligen Beratungsumfang und der Verfügbarkeit unserer Experten.

Sollten Sie selbst eine SORA und ConOps für die Beantragung einer Aufstiegserlaubnis erstellt haben, kann die zuständige Luftfahrtbehörde ein Fachgutachten anfordern, ob Ihre Einschätzungen und beschriebenen Verfahren den geplanten Betrieb widerspiegeln. Unsere ausgebildeten Gutachter erstellen neutral und unabhängig ihr Gutachten für Ihr Vorhaben und beraten Sie bei eventuellen Problemen, um Ihr Vorhaben zu realisieren.

Nein, unsere Gutachter sind nicht öffentlich bestellt. Wir erstellen primär privatrechtliche Gutachten, stehen aber Gerichten gerne zur Verfügung.

Nein, wir sind spezialisiert auf luftrechtliche Gutachten und das Risiko beim Betrieb von unbemannten Fluggeräten. Daher bieten wir aktuell keine Wertgutachten für z.B. Versicherungen an.