Sichtbarkeit im Luftraum
Der aktuelle Artikel auf airliners.de macht es deutlich: Schweden setzt um, was auch in Deutschland längst möglich wäre.
Mit der landesweiten Einführung eines Verkehrsmanagementsystems (UTM) wird Schweden zum Vorreiter in Europa. Der Drohnenverkehr ist dort künftig – neben dem bemannten Luftverkehr – vollständig sichtbar, sicher und koordiniert.
Das zeigt:
Die Technologie ist vorhanden
Der regulatorische Rahmen (EU-Verordnung 2021/664) steht
Deutschland im Rückstand
Und Deutschland? Obwohl die Grundlagen längst bestehen, stockt die Umsetzung. Dabei haben wir von Droniq bereits gezeigt, wie es gehen kann – mit einer realistischen Simulation eines digitalen U-Space am Flugplatz Reichelsheim.
Unser UTM Drohnen-Verkehrsmanagementsystem spielte dabei eine zentrale Rolle: Es ermöglichte die reibungslose Integration von Drohnenflügen in den bemannten Luftverkehr und die Durchführung aller fünf verpflichtenden U-Space-Dienste:
- Netzidentifizierung
- Geo-Sensibilisierung
- Fluggenehmigung
- Konformitätsüberwachung
- Verkehrsinformation
Damit haben wir praktisch demonstriert, dass die sichere und effiziente Integration von Drohnen in den Luftverkehr bereits heute machbar ist.
Ergänzende Technologien im Einsatz
Neben dem Droniq UTM kamen weitere Systeme zum Einsatz, die das Zusammenspiel von bemanntem und unbemanntem Luftverkehr verdeutlichen:
Drone-in-the-box-System
Drone-in-the-Box-Systeme ermöglichen automatisierte Drohneneinsätze ohne manuelle Bedienung vor Ort. Die Drohne startet aus einer Station („Box“), führt ihren Einsatz selbstständig durch und kehrt anschließend automatisch zurück. Damit eignet sich die Technologie besonders für regelmäßige Inspektions- oder Überwachungsflüge, beispielsweise entlang von Infrastruktur.
Sensorik
Durch eine Kombination aus Bodensensorik und Transpondern wird der Luftraum noch sicherer. Bodensensoren erfassen in Echtzeit die Bewegungen von Luftfahrzeugen im Umfeld, während Transponder eine eindeutige Identifizierung und Antikollision ermöglichen. Zusammen erhöhen sie die Sichtbarkeit und Sicherheit sowohl für bemannte als auch unbemannte Luftfahrzeuge.
Drohnendetektion (DDS)
In Kombination mit TraX ermöglicht das DDS die Erfassung auch nicht-kooperativer Luftraumteilnehmer, also solcher ohne Transponder oder aktives Signal. Ergänzt wird dies durch eine Freund-Feind-Erkennung, die zwischen berechtigten und potenziell sicherheitsrelevanten Objekten unterscheidet. So wird der Luftraum noch zuverlässiger überwacht.
Diese Technologien zeigen: Der digitale U-Space ist kein Zukunftsprojekt, sondern heute bereits realisierbar.
Fazit: Deutschland darf nicht länger warten
Während Schweden mit der flächendeckenden Einführung eines UTM-Systems vorangeht, bleibt Deutschland bislang zögerlich. Dabei ist klar: Die technischen und regulatorischen Grundlagen sind bereits vorhanden.
Mit dem Droniq UTM und ergänzenden Systemen wie Drone-in-a-Box-System, passender Sensorik sowie DDS-System inkl. TraX haben wir bereits demonstriert, wie die sichere Integration von Drohnen in den Luftverkehr gelingt – und wie Deutschland den Schritt in die digitale Luftraumüberwachung jetzt umsetzen könnte.
Sie möchten mehr über UTM, U-Space, Drohnenerkennung und TraX erfahren?
Die sichere Integration von Drohnen in den Luftraum erfordert leistungsfähige Systeme – von UTM bis hin zu Lösungen für Drohnenerkennung und die Echtzeit-Luftlage mit TraX. Als führender Anbieter für Drohnen-Verkehrsmanagement in Deutschland zeigen wir, wie diese Technologien heute schon in der Praxis funktionieren und welchen Mehrwert sie für Behörden, Unternehmen und die öffentliche Sicherheit bieten.