U-Space live erleben auf der
XPONENTIAL 2026

Droniq demonstriert Drohnenverkehrsmanagement im realen Betrieb

Wie sieht ein funktionierender U-Space im realen Betrieb aus? Genau das zeigt Droniq dieses Jahr auf der XPONENTIAL Europe in Düsseldorf.

Vor Ort übernimmt Droniq das Management des Drohnenflugbetriebs und simuliert damit einen realitätsnahen U-Space. Ziel der Demonstration ist es zu zeigen, wie verschiedene Technologien zusammenwirken, um Drohnen sicher und effizient in den Luftraum zu integrieren.

Dabei kommen mehrere zentrale Komponenten des digitalen Luftraummanagements zum Einsatz – von UTM-Verkehrsmanagement über Remote-ID-Technologie bis hin zu zusätzlicher Sensorik zur Luftraumerfassung.

U-Space Simulation: Droniq als U-Space Service Provider

Im Rahmen der Demonstration übernimmt Droniq die Rolle eines U-Space Service Providers (USSP). Als solcher stellt das Unternehmen den beteiligten Drohnenbetreibern die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung, um ihre Flüge sicher zu planen und zu koordinieren.

Zu den teilnehmenden Drohnenbetreibern gehören unter anderem:

  • Beagle Systems

  • HHLA Sky

  • Quantum Systems

Alle Flugoperationen werden über das UTM-Verkehrsmanagementsystem von Droniq koordiniert. Dieses System ermöglicht eine zentrale Planung und Überwachung der Drohnenflüge und trägt dazu bei, mögliche Konflikte im Luftraum frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

So wird anschaulich demonstriert, wie digitales Drohnenverkehrsmanagement im zukünftigen U-Space funktionieren kann.

XPONENTIAL 2026: U-Space live erleben

Mehr Transparenz im Luftraum durch zusätzliche Sensorik

Neben der Flugkoordination spielt auch die Erfassung der tatsächlichen Luftlage eine wichtige Rolle für einen sicheren Drohnenbetrieb.

Im Rahmen der Demonstration installiert Droniq daher Sensorik, die Drohnenbewegungen im Luftraum erfassen kann. Die gewonnenen Daten werden in das UTM-System integriert und tragen dazu bei, ein möglichst vollständiges Lagebild des Drohnenverkehrs zu erstellen.

Diese Kombination aus digitalem Verkehrsmanagement und zusätzlicher Sensorik wird künftig eine zentrale Rolle spielen, wenn immer mehr Drohnen gleichzeitig im Luftraum unterwegs sind.

Elektronische Sichtbarkeit von Drohnen mit Remote-ID-Modul

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Demonstration ist die elektronische Sichtbarkeit der Drohnen. Dafür stellt Droniq den teilnehmenden Betreibern ein Remote-ID-Modul zur Verfügung – ein Gerät zur Umsetzung der Remote-ID-Funktionalität.

Das Gerät sendet Positions- und Identifikationsdaten der Drohne und macht sie so für andere Systeme im Luftraum sichtbar. Die übertragene Remote-ID-Information ermöglicht es, Drohnen eindeutig zu identifizieren und ihre Position nachzuvollziehen. Diese Transparenz ist eine grundlegende Voraussetzung für einen sicheren und koordinierten Drohnenbetrieb im U-Space.

Drohnenverkehr live verfolgen mit der Web-App TraX

Nicht nur die beteiligten Operatoren profitieren von den dargestellten Informationen: Über die Web-App TraX können auch externe Beobachter die aktuelle Luftlage verfolgen und sehen, welche Drohnen sich im Luftraum befinden.

Damit wird anschaulich demonstriert, wie Transparenz im Drohnenverkehr geschaffen werden kann und wie digitale Systeme die sichere Integration von Drohnen in den Luftraum unterstützen.

Einen U-Space im komplexen Luftraum realisieren

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, den U-Space überhaupt in diesem Umfeld zu realisieren. Die Demonstration findet in der Kontrollzone (CTR) des internationalen Verkehrsflughafens Düsseldorf statt – einem stark frequentierten Flughafen mit einer hohen Anzahl täglicher Flugbewegungen. Hinzu kommt, dass sich das Messegelände sowie das geplante Fluggebiet in unmittelbarer Nähe zum Flughafengelände und zu den An- und Abflugrouten der Start- und Landebahnen befinden.

Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, war eine enge Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren des bemannten Luftverkehrs erforderlich. Gemeinsam mit Kollegen der Deutschen Flugsicherung (DFS), den Towerlotsen sowie dem Flughafen Düsseldorf wurde ein Verfahren entwickelt, das einen sicheren parallelen Betrieb von Drohnen und bemanntem Luftverkehr ermöglicht.

Droniq übernimmt dabei die Rolle des Gesamtkoordinators für den Drohnenflugbetrieb und stimmt die Operationen kontinuierlich mit der DFS ab. Darüber hinaus bestehen im Umfeld der Messe geografische Gebiete mit besonderen Einschränkungen für den Drohnenbetrieb, beispielsweise entlang des Rheins. Für diese Bereiche liegt eine Betriebsgenehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf vor, die es ermöglicht, im Rahmen des Messe-U-Spaces auch dort Drohnenoperationen durchzuführen.

Erkenntnisse für den zukünftigen U-Space

Die Vorbereitung und Umsetzung der Demonstration zeigt, dass ein sicherer Drohnenbetrieb auch in komplexen Lufträumen möglich ist – gleichzeitig wird deutlich, wie aufwendig die Realisierung solcher Operationen derzeit noch ist.

Der organisatorische und regulatorische Aufwand ist aktuell sehr hoch. Wenn U-Space künftig im größeren Maßstab funktionieren soll, müssen Prozesse und Genehmigungsverfahren deutlich einfacher und effizienter gestaltet werden. Genau hier setzt die Demonstration auf der XPONENTIAL Europe an: Durch realen Praxisbetrieb können Herausforderungen sichtbar gemacht und Erfahrungen gesammelt werden, die anschließend an Behörden und Luftfahrtorganisationen weitergegeben werden.

Ziel ist es, den regulatorischen Rahmen weiterzuentwickeln und den Weg für einen skalierbaren Drohnenbetrieb im zukünftigen U-Space und der Advanced Air Mobility zu ebnen.

Besuchen Sie uns vor Ort und sehen Sie selbst, wie Drohnenverkehrsmanagement, Sensorik und digitale Luftlagedarstellung in der Praxis zusammenwirken. Kontaktieren Sie uns gerne vorab für eine Terminvereinbarung auf der Messe!

Mehr News

Zurück
Weiter

Einladung zum nächsten kostenfreien DRONIQlive am 29.01.2026

Der Drohnenmarkt 2025/2026: Viele Fortschritte sind angestoßen, aber zentrale Fragen bleiben offen. In der nächsten DRONIQlive-Webinar-Ausgabe werfen wir einen klaren Blick auf die Entwicklung des vergangenen Jahres, bestehende Baustellen und den Ausblick auf 2026.

Moderator Alexander Tummes spricht darüber mit Carsten Konzock (LBA), Jan Schönberg (Drones) und Jan-Eric Putze (Droniq).