Rückblick 2025: Sichtbarkeit,
BVLOS und BOS im Fokus bei Droniq

Ein Jahr mit konkreten Fortschritten bei Luftlage,
BVLOS und BOS-Drohnenanwendungen

2025 war für Droniq ein Jahr, in dem wir Drohnentechnologie weiter in die operative Praxis gebracht haben. Im Mittelpunkt standen dabei drei zentrale Themen, die für die sichere und nachhaltige Integration von Drohnen entscheidend sind: Sichtbarkeit im Luftraum, BVLOS-Operationen und Anwendungen für BOS und Bevölkerungsschutz.

Sichtbarkeit im Luftraum als Grundlage für Sicherheit

Ein zentrales Element unserer Arbeit im Jahr 2025 war die Verbesserung der Sichtbarkeit im Luftraum. Mit unserer Web App TraX sowie der Live-Luftlage-Daten-Schnittstelle stellen wir Echtzeit-Luftrauminformationen genau dort bereit, wo sie benötigt werden – in operativen Leitstellen, bei Einsatzkräften und in bestehenden Softwarelösungen.

Durch die Integration unserer Luftlagedaten in Leitstellen- und BOS-Systeme, unter anderem in Zusammenarbeit mit eurocommand und edp:map, ermöglichen wir eine ganzheitliche Luftraumlage als Teil bestehender Arbeitsabläufe. So wird Luftlage nicht zum Zusatz, sondern zum festen Bestandteil von Entscheidungs- und Einsatzprozessen.

Ergänzend dazu haben wir mit unserem Drohnendetektionssystem (DDS) die Drohnenerkennung und Luftraumüberwachung weiterentwickelt. DDS leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Erkennung von Drohnenaktivitäten und ist damit ein zentraler Baustein – unter anderem zum Schutz kritischer Infrastruktur und sensibler Einsatzlagen.

BVLOS: Meilensteine für Langstrecke und Infrastruktur

Auch im Bereich BVLOS (Beyond Visual Line of Sight) konnten wir 2025 wichtige Fortschritte erzielen. Ein besonderer Meilenstein waren die Drohnenlangstreckenflüge über der Nordsee. Mit dem Aufbau eines Flugkorridors bei Nordholz und Cuxhaven schaffen wir gemeinsam mit Partnern die Grundlage, um Langstreckenflüge mit Drohnen in zivilen und militärischen Lufträumen zu etablieren.

Darüber hinaus setzen wir mit dem Konzept für den Flugbetrieb von Drohnen außerhalb der Sichtweite am Verkehrslandeplatz Cottbus/Neuhausen (EDAP) ein starkes Zeichen für den strukturierten Aufbau von BVLOS-Infrastruktur in Deutschland. Ziel ist es, Drohnenbetrieb jenseits der Sichtweite planbar, sicher und dauerhaft in bestehende Luftraumstrukturen zu integrieren.

Drohnen für BOS und Bevölkerungsschutz

Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf Anwendungen für BOS und Bevölkerungsschutz. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir konkrete Projekte realisieren, die den Mehrwert von Drohnensystemen im Einsatzalltag deutlich machen.

Dazu zählen unter anderem automatisierte Drohneneinsätze bei der Berufsfeuerwehr Kiel, die eine schnelle und kontinuierliche Lageerfassung ermöglichen, sowie der Aufbau moderner Drohneneinheiten für den Bevölkerungsschutz der Stadt Leonberg. Diese Projekte zeigen, wie Drohnen – richtig integriert – Einsatzkräfte wirksam unterstützen und Abläufe effizienter gestalten können.

Qualifizierung neu gedacht: Die Droniq Academy

Sichere Drohnenoperationen beginnen bei der Qualifikation. Auch hier haben wir 2025 neue Maßstäbe gesetzt. Mit der Droniq Academy ermöglichen wir als erster Anbieter das Fernpiloten-Zeugnis STS sowie den A2-Drohnenführerschein vollständig online – inklusive E-Learning und KI-gestützter Online-Prüfung.

Ergänzend dazu haben wir mit dem A2-Refresher einen neuen Online-Kurs geschaffen, der die Verlängerung des A2-Drohnenführerscheins einfach, flexibel und praxisnah ermöglicht. Damit reagieren wir gezielt auf die Anforderungen von Fernpilotinnen und Fernpiloten im operativen Alltag.

Ausblick

Wir danken allen Kunden, Partnern und Wegbegleitern für das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Jahr 2025. Gemeinsam haben wir wichtige Schritte gemacht, um Drohnen sicher, sichtbar und sinnvoll in den Alltag zu integrieren.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg auch 2026 weiterzugehen.

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Der Drohnenmarkt 2025/2026: Viele Fortschritte sind angestoßen, aber zentrale Fragen bleiben offen. In der nächsten DRONIQlive-Webinar-Ausgabe werfen wir einen klaren Blick auf die Entwicklung des vergangenen Jahres, bestehende Baustellen und den Ausblick auf 2026.

Moderator Alexander Tummes spricht darüber mit Carsten Konzock (LBA), Jan Schönberg (Drones) und Jan-Eric Putze (Droniq).