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Weggeputzt #7: Warum Sicherheit in der Luft nur durch Sichtbarkeit geht

Weggeputzt #7: Warum Sicherheit im Luftraum nur durch Sichtbarkeit geht

Warum Sicherheit im Luftraum nur durch Sichtbarkeit geht

Unser CEO Jan Eric Putze erklärt heute, warum Sicherheit im Luftraum nur durch Sichtbarkeit möglich ist – und weshalb Deutschland handeln muss:

Weggeputzt #7: Warum Sicherheit im Luftraum nur durch Sichtbarkeit geht

Deutschland sollte zu jeder Zeit wissen, welcher Luftverkehr (egal ob bemannt oder unbemannt) sich im Deutschen Luftraum befindet – egal in welcher Höhe! 

Wir brauchen in Deutschland eine funktionierende Drohnendetektion und -abwehr!

Vor dem Hintergrund der jüngsten, höchst bedenklichen Drohnensichtungen haben unsere politischen Vertreter diesen Umstand erkannt. Das ist ein wichtiges Zeichen!

Wenn ich aber lese, was gefordert wird, macht mich das wütend!

Denn wir wollen wieder einmal das Rad neu erfinden, statt vorhandene Drohnenabwehrsysteme konsequent zu nutzen und weiterzuentwickeln!

 

WAS IST ZU TUN?

Geregelter Drohnenverkehr und Drohnendetektion und -abwehr müssen immer gemeinsam gedacht werden. Nur so kann man kooperative und nicht-kooperative Luftraumteilnehmer UNTERSCHEIDEN 

  • Wir müssen die Sichtbarkeit ALLER Luftraumteilnehmer herstellen, um Hoheit über den Luftraum zu erlangen!
  • Dazu sei gesagt: Drohnendetektionssysteme, die auch unkooperative Drohnen anzeigen? GIBT ES bereits!   
  • Wir müssen kooperative und nicht-kooperative Teilnehmer im Luftraum UNTERSCHEIDEN können. Die Technologie dafür gibt es ebenfalls schon! 

Die Voraussetzungen für eine landesweite Drohnendetektion und -abwehr sind also da – sie müssen nur VERNETZT genutzt werden! Und die behördlichen Zuständigkeiten müssen KLAR zugeordnet werden! 

Hier lohnt sich ein Blick auf einige unserer Nachbarländer. Denn dort wird nicht ständig neu konzipiert – vielmehr werden bestehende Technologien zur Lösung des Problems der Drohnendetektion und -abwehr DIREKT umgesetzt: 

  • Schweden hat innerhalb kürzester Zeit ein LANDESWEITES UTM eingeführt.
  • Belgien hat innerhalb von einem Jahr ein eigenes LANDESWEITES DROHNENDETEKTIONSSYSTEM für den behördlichen Einsatz eingeführt.
  • Die Schweiz plant, dass sich alle Luftverkehrsteilnehmer VERPFLICHTEND digital SICHTBAR machen müssen. 

 

UND DEUTSCHLAND?

Wir reden über neue Konzepte, obwohl die Konzepte bereits existieren! 

Schon 2023 hat die EASA die Regulierung zur Einführung von U-Space verabschiedet. Innerhalb des U-Spaces sind Sichtbarkeit und Sicherheit und somit auch Konzepte zur Drohnendetektion und -abwehr klar definiert. Um dieses Konzept in Deutschland zu nutzen, müssen wir die Regulierung der EASA lediglich in deutsches Recht überführen. Aktuell plant die deutsche Regierung jedoch, U-Spaces nur vereinzelt und nicht flächendeckend einzuführen.   

Lasst uns JETZT alle Luftverkehrsteilnehmer sichtbar machen, indem wir den U-Space in Deutschland flächendeckend einführen! Blinde Flecken bei der Sicherung unseres Luftraums können wir uns nicht leisten. 

Dafür muss man aber nicht immer nur reden, sondern auch mal MACHEN! 

Der Herbst der Reformen ist da – lasst uns HANDELN!  

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