Sicherheit im bodennahen Luftraum neu gedacht
Die Integration von Drohnen in den Luftraum ist eine der zentralen Herausforderungen der modernen Luftfahrt. Mit der zunehmenden Nutzung des bodennahen Luftraums steigen auch die Anforderungen an Transparenz, Sicherheit und Koordination.
Auf der ILA Berlin 2026 zeigt Droniq, wie diese Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden können. Im Fokus stehen integrierte Lösungen, die Luftlage, Drohnendetektion und operative Anwendungen miteinander verbinden – mit dem Ziel, den Luftraum sichtbar, beherrschbar und sicher nutzbar zu machen.
Drohnen sichtbar machen: TraX als Grundlage
Mit TraX stellt Droniq eine der umfassendsten Darstellungen des bodennahen Luftverkehrs in Deutschland bereit. Das System macht kooperativen Luftverkehr in Echtzeit sichtbar – auch in Bereichen, die für klassische Radarsysteme nicht zugänglich sind.
Diese Transparenz bildet die Grundlage für sichere und koordinierte Drohnenmissionen.
Unkooperative Drohnen erkennen: MyZone Detection
Neben der Sichtbarkeit kooperativer Teilnehmer ist die Detektion unkooperativer Drohnen ein entscheidender Faktor für die Sicherheit.
Droniq präsentiert ein leistungsfähiges Alarmierungs- und Warnsystem für Drohnendetektion, das Einflüge in sensible oder geschützte Bereiche frühzeitig erkennt – unabhängig davon, ob Drohnen ihre Position aktiv teilen oder nicht.
Datenfusion: Vom Einzelbild zum Lagebild
Erst die Kombination dieser Informationen ermöglicht eine fundierte Bewertung der Situation im Luftraum.
Durch die Verbindung von kooperativen und unkooperativen Luftverkehrsdaten entsteht ein belastbares Lagebild, das die Unterscheidung zwischen „freundlichen“ und potenziell kritischen Flugbewegungen erlaubt.
Dieses sogenannte Freund‑Feind‑Lagebild ist insbesondere für sicherheitsrelevante Anwendungen von hoher Bedeutung.
Souveränität im Luftraum: Vortrag auf der ILA
Ein zentrales Thema des Messeauftritts ist auch auf der ILA-Bühne präsent.
Die zunehmende Nutzung des bodennahen Luftraums durch unbemannte Luftfahrt stellt Deutschland vor eine zentrale Herausforderung: Wie kann Sicherheit, staatliche Handlungsfähigkeit und wirtschaftliche Nutzung zugleich gewährleistet werden?
Der Vortrag „Souveränität im Luftraum: UTM und Drohnendetektion integriert gedacht“ zeigt, warum Souveränität im Luftraum weit über einzelne Technologien hinausgeht und ein integriertes Gesamtverständnis erfordert.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung zweier bislang häufig getrennt betrachteter Bereiche:
- die Steuerung des kooperativen Drohnenverkehrs durch UTM‑Systeme und
- die Erkennung unkooperativer Flugbewegungen durch Drohnendetektion.
Erst durch die Zusammenführung dieser Perspektiven entsteht ein vollständiges, belastbares Luftlagebild als Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Der Vortrag von Jan-Eric Putze (CEO, Droniq GmbH) und Khalid Sabeeh (Director Corporate Development, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH) skizziert die Anforderungen an eine leistungsfähige digitale Luftrauminfrastruktur und zeigt auf, wie Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Entwicklung gleichermaßen gestärkt werden können – und adressiert damit eine der zentralen Zukunftsfragen für den Luftverkehrsstandort Deutschland.
Hardware und Einsatztechnologie im Überblick
Neben Softwarelösungen zeigt Droniq auf der ILA auch die dazugehörige Hardware. Dazu gehören unter anderem Drohnendetektionsantennen sowie Drone‑in‑a‑Box‑Systeme.
Damit wird deutlich: Sicherheit im Luftraum entsteht erst durch das Zusammenspiel aus Daten, Systemen und einsatzfähiger Technologie.
Live auf der ILA: Remote gesteuerte Drohnenflüge
Ein besonderes Highlight des Messeauftritts sind Live‑Demonstrationen von Drohnenflügen.
Gemeinsam mit dem Partner Avy zeigt Droniq, wie Drohnenmissionen aus der Distanz gesteuert werden können. Diese Remote‑Flüge ermöglichen neue Einsatzszenarien – etwa für Inspektionen, Überwachung oder sicherheitsrelevante Anwendungen über große Distanzen.
Damit wird vor Ort erlebbar, wie sich digitale Luftlage, Detektion und operative Anwendungen zu einem integrierten Gesamtsystem verbinden.
Droniq auf der ILA Berlin erleben
ILA-Besucher haben die Möglichkeit, die Lösungen live zu erleben und sich mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.
📍 Stand der DFS Deutsche Flugsicherung, Halle C / Stand 201