Wie steht es um den kommerziellen Drohneneinsatz in Deutschland?
In einem aktuellen Interview mit dem Fachmagazin direct – das Magazin für alle Beschäftigten und für alle, die sich für die Arbeit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH interessieren – sprechen Jan-Eric Putze (CEO Droniq GmbH) und Dr. Markus Biedermann (Bereichsleiter Operational Support, DFS) offen über regulatorische Hürden, lange Genehmigungszeiten und die Zukunft der Integration von Drohnen in den kontrollierten Luftraum.
Stillstand bei Genehmigungen – Fortschritt bei Technologie
Ob Inspektionen, Sicherheit oder Rettungseinsätze: Die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen wachsen stetig. Doch in Deutschland bremsen lange Genehmigungsprozesse die Entwicklung aus. „Unsere Kunden wissen, dass Genehmigungen das größte Hindernis sind“, so Jan-Eric Putze, CEO der Droniq GmbH. Projekte müssten häufig verschoben werden, obwohl Technologie und Nachfrage längst vorhanden sind.
U-Space: Europas Regelwerk in der Warteschleife
Die EU-Verordnung zum U-Space trat bereits 2023 in Kraft – umgesetzt ist sie in Deutschland jedoch noch nicht. Damit fehlen klare Zuständigkeiten und Verfahren, um Drohnenflüge sicher und effizient in den Luftraum zu integrieren. Dr. Markus Biedermann von der DFS sieht hier vor allem die Politik und die EASA in der Verantwortung: „Es gibt noch viele offene Fragen – etwa, wer die Luftrauminformationen bereitstellen soll.“
Vollständiges Interview zum nachlesen
Der Drohnenmarkt in Deutschland steckt voller Potenzial – doch es braucht endlich effiziente, praxisnahe Regeln. Droniq und DFS arbeiten gemeinsam daran, die Integration unbemannter Luftfahrt in den Alltag Realität werden zu lassen. Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden: