Sichere Drohneneinsätze im Katastrophenschutz 

Erfolgreiche Großübung "FRARescueFusion" mit den Johannitern

Im Rahmen der Übung „FRARescueFusion“ wurde in Frankfurt eine realitätsnahe Großschadenslage simuliert – mit rund 250 Einsatzkräften und etwa 120 Verletztendarstellern. Die Übung, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckte, zählt zu den bislang größten ihrer Art und setzt neue Maßstäbe in der Vorbereitung auf komplexe Gefahrenlagen.

Präzision aus der Luft: Einsatzgebiete der Drohnen

Ein zentraler Bestandteil der Übung war der Einsatz von zwei Drohnen: einer DJI M300 und einer DJI M4TD. Diese Systeme übernahmen entscheidende Aufgaben, die am Boden oft nur schwer oder zeitverzögert leistbar sind: 

  • Höhenrettung: Unterstützung bei der Evakuierung aus exponierten Lagen durch visuelle Überwachung und Lagebewertung. 
  • Luftbeobachtung: Bereitstellung eines umfassenden Lagebildes für die Einsatzleitung in Echtzeit. 
  • Personensuche: Effizientes Scannen großer oder unwegsamer Areale mittels hochauflösender Sensorik. 

Vernetzter Luftraum für mehr Sicherheit

Beide Systeme wurden mit Transpondern von Droniq ausgestattet und in TraX – eine Web-App zur digitalen Luftlage in Echtzeit – integriert. Diese Kombination ermöglichte es den Einsatzkräften, ihre Fluggeräte in Echtzeit im Luftraum abzubilden. So konnten sie jederzeit den Überblick behalten und potenzielle Konflikte mit bemannten oder anderen unbemannten Luftfahrzeugen frühzeitig erkennen und vermeiden. 

Effizienz und Sicherheit durch Integration

Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Integration unbemannter Luftfahrzeuge in bestehende Luftraumstrukturen ist. Gerade im Katastrophenschutz leisten Drohnen einen entscheidenden Beitrag, um Einsätze effizienter zu gestalten, Leben zu retten und gleichzeitig die Sicherheit der Einsatzkräfte zu maximieren.

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