Pressemitteilung:
Droniq ermöglicht Mainova den Einsatz von Drohnen zur Inspektion von Fernwärmeleitungen

Mainova setzt Drohnen im Regelbetrieb ein

Frankfurt, 15.03.2026 – Der Energieversorger Mainova AG setzt Drohnen ein, um
Fernwärmeleitungen in Frankfurt am Main zu kontrollieren. Gemeinsam mit der Droniq
GmbH hat das Unternehmen den Einsatz der unbemannten Fluggeräte erprobt und
inzwischen in den Regelbetrieb überführt.

Bereits im vergangenen Jahr startete die Zusammenarbeit. In ersten Befliegungen demonstrierte Droniq, wie sich Fernwärmeleitungen aus der Luft kontrollieren lassen. Dabei wurden Leitungsabschnitte an unterschiedlichen Stellen inspiziert, darunter auch schwer zugängliche Bereiche wie überwachsene Bereiche oder Leitungen, die unter Brücken geführt sind.

Bei den Inspektionen von Fernwärmeleitungen fliegen Drohnen die Leitungsabschnitte ab und erfassen die Infrastruktur mit Kameras und Wärmebildsensoren. Die Aufnahmen zeigen Temperaturunterschiede, die auf mögliche Wärmeverluste oder Schäden an Übergängen und Aufhängungen hindeuten. Das Verfahren gilt als schneller und sicherer als klassische Sichtprüfungen.

Um die Drohnen selbst einsetzen zu können, bildete Droniq sechs Mainova-Mitarbeiter zudem theoretisch und praktisch für den professionellen Einsatz aus. Ergänzend stellte das Unternehmen geeignete Drohnentechnik bereit, darunter mit Wärmebildkamera und Scheinwerfer ausgerüstete Industriedrohnen sowie kleinere Consumer-Drohnen mit einem Gewicht von unter 250 Gramm. Zudem unterstützte Droniq Mainova bei der Beantragung einer Allgemeinverfügung für den Drohneneinsatz. Diese berechtigt Mainova zum eingeschränkten Einsatz von Drohnen in Wohn- und Industriegebieten.

„Die Inspektion unseres weit verzweigten Fernwärmenetzes stellt uns regelmäßig vor große logistische und sicherheitsrelevante Herausforderungen – insbesondere an schwer zugänglichen Stellen wie Brücken oder in dicht bebauten Bereichen“, sagt Marco Pietsch, Abteilungsleiter Betrieb Wärmenetz bei Mainova. „Gemeinsam mit Droniq konnten wir erproben, wie Drohnen diese Prüfungen effizienter machen und sich rechtssicher in unsere bestehenden Abläufe integrieren lassen.“

Nach der erfolgreichen Erprobung nutzt der Energieversorger die Drohnen inzwischen im Regelbetrieb. Das Fernwärmenetz im Stadtgebiet erstreckt sich über rund 310 Kilometer. Zur Inspektion setzt die Mainova drei Drohnen ein und greift auf ein Team von sechs geschulten Piloten zurück. Pro Einsatz können je nach Abschnitt einige Kilometer Leitung kontrolliert, die Daten anschließend dokumentiert und ausgewertet werden. Um die Drohne und den sie umgebenden bemannten und unbemannten Flugverkehr jederzeit im Blick zu haben, nutzt Mainova ebenfalls eine von Droniq bereitgestellte Anwendung.

Auch die Zusammenarbeit mit Droniq wird fortgesetzt. In einem nächsten Schritt unterstützt das Unternehmen den Energieversorger beim Aufbau einer internen Ausbildungseinheit für Drohnenpiloten. Ziel ist, die Instandhalter auf breiter Ebene zu befähigen und auszustatten, um ebenso in der Breite und Geschwindigkeit von der neuen Technik zu profitieren.

„Unser Anspruch ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, Drohnen professionell und sicher einzusetzen“, sagt Jan-Eric Putze, CEO der Droniq GmbH. „Das Projekt mit der Mainova zeigt, welches Potenzial Drohnen für die Inspektion kritischer Infrastrukturen haben – gerade im urbanen Raum.“

Pressebilder

Copyright Bilder: Droniq GmbH

Pressekontakte

Droniq GmbH
Phil Stephan
Telefon: +49 171 6099 747
E-Mail: phil.stephan@droniq.de

Über die Droniq

Die Droniq GmbH ist ein 2019 gegründetes Joint Venture der DFS Deutsche Flugsicherung (51% Anteil) und der Deutschen Telekom (49% Anteil). Das in Frankfurt am Main ansässige Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den professionellen und sicheren Einsatz von Drohnen bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie bei Unternehmen zu fördern.

Kern des Produktangebots von Droniq ist das Droniq Verkehrsmanagementsystem für Drohnen (UTM). Das UTM zeigt dem Piloten den gesamten ihn umgebenden Flugverkehr an – bemannt wie unbemannt. Ferner können auch die anderen Flugverkehrsteilnehmer die Drohne bei Bedarf sehen. Mit diesem in Deutschland einmaligen System schafft Droniq die Grundlage, Drohnen auch außerhalb der Sichtweite sicher einzusetzen.

Zu den weiteren von der Droniq angebotenen Leistungen zählen der Verkauf von Drohnen für den gewerblichen und behördlichen Drohneneinsatz sowie Hard- und Software-Lösungen für den sicheren Betrieb. Darüber hinaus unterstützt sie ihre Kunden bei der Beantragung von Betriebserlaubnissen und berät bei der Missionsplanung. Mit ihrem Drones-as-a-Service-Bereich übernimmt die Droniq für ihre Kunden zudem bei Bedarf die Befliegungen und kümmert sich um alle damit verbundenen Anforderungen.

Mit ihrer u. a. Frankfurt und Mönchengladbach vertretenen Droniq Academy bietet die Droniq zudem die Möglichkeit, Schulungen und Prüfungen für Fernpiloten zu absolvieren. Zu den Kunden der Droniq zählen u.a. Bundes- und Landespolizeieinheiten sowie Feuerwehren, Rettungskräfte und Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Logistik, Bau und Security.

Mehr News

Zurück
Weiter