Warum Transparenz im Luftraum immer wichtiger wird
Drohnen sind längst mehr als ein Innovationsprojekt für einzelne Branchen. Sie werden zunehmend für Inspektionen, Vermessungen, Logistik, Katastrophenschutz und Sicherheitsaufgaben eingesetzt. Gleichzeitig wächst die Herausforderung, den bodennahen Luftraum transparent und sicher zu gestalten.
Vor diesem Hintergrund hat sich der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt, Klaus-Peter Willsch, mit Vertretern der Droniq GmbH und der DFS Deutschen Flugsicherung über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Drohnensicherheit ausgetauscht.
Dabei standen insbesondere die Themen Luftraumüberwachung, Schutz kritischer Infrastruktur und die sichere Integration der unbemannten Luftfahrt im Fokus.
Drohnen bieten Chancen – stellen aber auch neue Anforderungen
Die Zahl professioneller Drohneneinsätze wächst kontinuierlich. Kommunen, Behörden, Energieversorger, Industrieunternehmen und Betreiber kritischer Infrastruktur setzen Drohnen zunehmend für wichtige Aufgaben ein.
Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit, jederzeit zu wissen:
- Welche Drohnen dürfen in einem Gebiet fliegen?
- Welche Drohnen befinden sich tatsächlich im Luftraum?
- Handelt es sich um einen bekannten oder unbekannten Flug?
- Besteht Handlungsbedarf für Sicherheitsverantwortliche?
Nur wenn diese Fragen zuverlässig beantwortet werden können, lassen sich Risiken frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungen treffen.
Transparenz als Grundlage für sichere Entscheidungen
Ein zentrales Thema des Austauschs war die zunehmende Bedeutung einer transparenten Luftlage.
Droniq unterstützt Organisationen dabei, den bodennahen Luftraum sichtbar zu machen und Drohnenaktivitäten besser einzuordnen. Ziel ist es, Verantwortlichen in Behörden, Sicherheitsorganisationen, KRITIS-Betrieben und Unternehmen die Informationen bereitzustellen, die sie für eine schnelle und fundierte Bewertung benötigen.
MyZone Detection: Drohnenaktivitäten erkennen und bewerten
Im Rahmen des Austauschs wurde auch die Lösung MyZone Detection vorgestellt.
Die Software unterstützt Organisationen bei der Überwachung des bodennahen Luftraums und der frühzeitigen Erkennung von Drohnenaktivitäten. Erkannte Drohnen, Flugpfade und Sicherheitszonen werden in einem zentralen Lagebild visualisiert. Darüber hinaus können definierte Überwachungsbereiche eingerichtet und Benachrichtigungen bei relevanten Ereignissen ausgelöst werden.
Besonders relevant ist dies für:
- Kritische Infrastrukturen
- Flughäfen und Luftfahrtstandorte
- Industrie- und Chemieunternehmen
- Energieversorger
- Polizei und Sicherheitsbehörden
- Feuerwehren und BOS
- Veranstaltungsorte und Großveranstaltungen
Vom Erkennen zur Lageerkenntnis
Moderne Drohnensicherheit bedeutet heute mehr als reine Detektion.
Droniq verfolgt den Ansatz, Informationen aus Flugmanagement, Luftlage und Drohnendetektion miteinander zu verbinden. Dadurch kann ermittelt werden, ob eine erkannte Drohne einem bekannten und genehmigten Flug zugeordnet werden kann oder ob es sich um eine bislang unbekannte Aktivität handelt. Erst diese Verknüpfung ermöglicht eine fundierte Bewertung möglicher Risiken und unterstützt Verantwortliche bei der Priorisierung geeigneter Maßnahmen.