Auf einen Blick
Das Ziel
Seit der Einführung ihrer Drohneneinheit im Jahr 2024 setzt die UG-ÖEL Weilheim-Schongau Drohnen regelmäßig bei Vermisstensuchen, Personensuchen, der Dokumentation von Unwetterlagen sowie der Detektion von Glutnestern bei Bränden ein.
Mit der steigenden Anzahl von Drohnen, Polizei- und Rettungshubschraubern im Einsatz wuchs auch die Bedeutung einer sicheren Luftraumkoordination. Die Abstimmung erfolgte bislang überwiegend über direkte Absprachen, während private Luftfahrzeuge zusätzlich über externe Anwendungen beobachtet werden mussten.
Ziel war es daher, alle relevanten Luftlageinformationen direkt in die bestehende Einsatzführung zu integrieren und ein zentrales, jederzeit verfügbares Luftlagebild zu schaffen. Im Fokus standen eine höhere Einsatzsicherheit, eine bessere Koordination von Luft- und Bodeneinsatzkräften sowie die Entlastung von Drohnenteams und Einsatzleitungen.
Die Umsetzung
Um ein zentrales Luftlagebild für Drohnen und bemannte Luftfahrzeuge zu schaffen, entschied sich die UG-ÖEL Weilheim-Schongau für die Integration der Droniq-Luftlage in ihre bestehende Einsatzführungssoftware edp:map. Ergänzend wurde eine DroneConnect Ground Antenne beschafft, um auch weitere Drohnen im Einsatzgebiet sichtbar zu machen.
Nach der Genehmigung durch das Landratsamt übernahm die Drohnengruppe die Einführung und Schulung eigenständig. Von der Antragstellung bis zur Inbetriebnahme vergingen rund sechs Monate. Heute werden relevante Luftbewegungen direkt in der Lagekarte dargestellt und können über Filter gezielt für den jeweiligen Einsatz aufbereitet werden.
Unser Beitrag
Droniq unterstützte die UG-ÖEL Weilheim-Schongau bei der Einführung eines integrierten Luftlagebildes für den operativen Einsatz.
Dazu gehören:
- Droniq-Luftlage-Schnittstelle für edp:map zur direkten Integration der Luftlage in die Einsatzführung inkl. Anbindung von Echtzeit-Luftlagedaten direkt in die Lagekarte
- HOD4track zur elektronischen Sichtbarmachung der eigenen Drohne
- Integration mit DroneConnect Ground zur Darstellung weiterer Drohnen im Einsatzgebiet
Durch die Zusammenführung aller Informationen in einer zentralen Anwendung kann die UG-ÖEL heute Luft- und Bodeneinsatzkräfte effizienter koordinieren und die Sicherheit bei komplexen Einsatzlagen weiter erhöhen.
Wie Droniq die Luftüberwacht und die Sprengung begleitet
Vor Ort in Duisburg erklärt unser Kollege Jan, welche zentrale Rolle der Drohneneinsatz bei der Sprengung spielte – und wie Droniq mit ihrem Drohnendetektionssystem dazu beigetragen hat, den Luftraum sicher und frei von unerlaubten Drohnenflügen zu halten.
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