INSPEKTION VON PIPELINES

7 Uhr morgens, Dienstbeginn. Vor 14 Tagen ist die Mannschaft des Hubschraubers die vergrabene Gaspipeline in Nordrhein-Westfalen abgeflogen, nun ist es wieder soweit. Mehrere 100 km Strecke müssen über den Tag abgeflogen werden. Per Hubschrauber, immer möglichst tief, immer mit möglichst genauem Sichtkontakt zum Erdboden. Für den Piloten eine Herausforderung, für die Besatzung eher das Gegenteil. Erdrutsche, Bautätigkeiten oder andere auffällige Dinge entlang der Trasse, durch die die Pipeline beschädigt werden kann, müssen entdeckt werden – mit bloßem Auge. Die Rotoren drehen sich, der Hubschrauber hebt ab.

Wie Drohnen bei der Inspektion von Pipelines unterstützen können

Pipeline- und Netzbetreiber sowie Energieversorger oder Chemieunternehmen in Deutschland sind verpflichtet, ihre Infrastruktur regelmäßig zu inspizieren. Das gilt für unterirdische Gaspipeline, Stromtrassen oder Windkraftanlagen gleichermaßen. In der Regel werden für die Inspektion Helikopter genutzt – das ist nicht nur teuer und aufwendig, sondern führt auch zu Emissions- und Lärmbelastung für Mensch und Umwelt. Daher untersuchen Energieversorger und Netzbetreiber den Einsatz von Drohnen für die Inspektion ihrer Infrastruktur. Eine Drohne kann automatisiert über große Distanzen fliegen, ständig Aufnahmen in Echtzeit an die Einsatzzentrale senden und bei einer Auffälligkeit an der Trasse anhalten. Der Inspektionsprozess wird so nicht nur effizienter und wirtschaftlicher, sondern auch von Anfang an digital. Eine große Hürde für die Anwender ist aktuell der regulative Rahmen für solche Missionen. Denn wenn die Inspektionsdrohne über große Distanzen unterwegs ist, muss sie ständig in der Lage sein, anderem bemanntem Luftverkehr auszuweichen. Hierfür werden mitunter in Testszenarien Luftraumbeobachter entlang der Strecke positioniert – keine echte Alternative für einen effizienten Drohnenbetrieb.

Sichtbarkeit und Sicherheit am Boden und in der Luft

Wie können Drohnen bei Wartung und Inspektion von Trassen und Pipelines so sicher und effizient eingesetzt werden, dass sie eine wesentliche Verbesserung bei Effizienz und Wirtschaftlichkeit beim Anwender bewirken? Hierfür bietet Droniq eine Lösung. Mit dem UAS Traffic Management System – kurz UTM Service – sorgt Droniq für Sichtbarkeit von Drohnen im Luftraum und ermöglicht so einen sicheren Betrieb von unbemannten Fluggeräten über große Distanzen. Mit dem HOD4track, einem streichholzschachtelgroßen LTE-Modul, wird die Drohne für den bemannten Verkehr im Nahbereich sichtbar. Ebenso empfängt es alle Positionsdaten im Bereich um die Mission und sendet diese per LTE an das UTM. Der Drohnenpilot am Boden hat über das Droniq-UTM – eine webbasierte Darstellung der aktuellen Luftlage – ständig sein eigenes Fluggerät sowie den umliegenden Verkehr im Auge – auch wenn sich die Drohne nicht mehr in seinem Sichtbereich befindet.

Thyssengas

Inspektion von Gaspipelines

Rund 4.200 km umfasst das Pipelinenetz von Thyssengas. Die Pipelines müssen regelmäßig beflogen werden – dies sollen künftig Drohnen übernehmen.

Zur Case Study

Mit Droniq sicher fliegen

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